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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Kriegsgräberfürsorge: Sammler unterwegs

16.11.2019

Ammerland Vor 70 Jahren trat in Deutschland das Grundgesetz in Kraft. Dort heißt es in Artikel 1: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Der Herabwürdigung von Menschen bis zur Inkaufnahme von Tod und Gewalt zur Durchsetzung politischer Ziele sollte damit fortan in aller Entschiedenheit entgegengewirkt werden. Das war die Lehre, die die Deutschen nach 1945 unter dem damals noch sehr präsenten Eindruck des millionenfachen Todes von Soldaten und Zivilisten gezogen hatten. Wenn heute populistische Kräfte Ängste schüren, gegen Minderheiten hetzen und Vorurteile und Unwahrheiten verbreiten, greifen sie im Kern diesen Grundsatz „der unantastbaren Würde“ eines jeden Menschen an. Kriegsgräber verweisen unmissverständlich auf das, was Menschen anderen Menschen antun können.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. setzt sich in seiner 100-jährigen Geschichte für den Erhalt dieser Kriegsgräber als Orte der Trauer und der Versöhnung ein. Der Volksbund unterstützt und betreut in fast 100 Ländern 832 Kriegsgräberstätten mit weit mehr als 20 Millionen Gräbern zumeist deutscher Soldaten. Der Respekt vor den Toten besteht gerade darin, dass wir an ihre Namen und an ihre Geschichte erinnern. Auch aus diesem Grund ist jede Kriegsgräberstätte ein Lernort der Geschichte.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, in diesen Wochen werden Ihnen wieder die freiwilligen Sammlerinnen und Sammler des Volksbundes begegnen. Sie bitten um Ihren Beitrag, weil der Volksbund seine Arbeit zu mehr als 70 Prozent aus Spenden bestreitet, obwohl er im staatlichen Auftrag arbeitet. Jede und jeder Einzelne von ihnen leistet damit einen Dienst für Frieden und Versöhnung in der Welt. Bitte unterstützen Sie diesen Friedensdienst durch Ihre Spende, denn mit dem Schutz der Gräber wird die Menschenwürde jener geachtet, die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft wurden.

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