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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Was wird aus dem Viehmarktplatz?

08.05.2019

Apen Die UWG-Fraktion im Aper Gemeinderat hatte eine Reihe von Vorschlägen unterbreitet, die bei einem Themenabend in Vreschen-Bokel zusammen mit Bürgern erarbeitet worden waren. „Wie kann man den Aper Viehmarktplatz attraktiver gestalten?“ hieß das Thema, mit dem sich nun der Arbeitskreis Demographische Entwicklung der Gemeinde beschäftigte. Die UWG hatte vorgeschlagen, dass die Containerfläche als Sichtschutz einen Zaun erhalten, der Platz durch Anpflanzungen weiter begrünt wird, Sitzbänke aufgestellt und die Rasenflächen direkt vor den historischen Info-Tafeln gepflastert werden sowie die Bushaltestelle barrierefrei hergerichtet wird.

Antrag für Dorfregion?

Henning Jürgens, Leiter des Fachbereichs Bürgerdienste, Standesamt, Bildung und Familie bei der Gemeinde Apen, sagte während der Arbeitskreissitzung im Rathaus, dass man die UWG-Vorschläge zur Grundlage eines Antrags für das Programm „Dorfregion Apen“ machen könne. Erweitert werden könnten die Vorschläge durch einen Antrag, beim Viehmarktplatz auch einen Platz für Boule herzurichten. Deshalb solle man das Ganze auch gemeinsam beraten. Kleine Verbesserungen könne die Gemeinde mit „Bordmitteln“ leisten. Wenn man das Vorhaben für das Programm „Dorfregion Apen“ anmelden wolle, wo man bei einem bewilligen Antrag 73 Prozent der Ausgaben als Zuschuss erhalte, bedürfe es mehr. Ein Planungsbüro müsse eine Skizze fertigen und Kosten ermitteln und das Ganze müsse in den politischen Gremien der Gemeinde beraten werden.

Bürgermeister Matthias Huber bat um eine Einschätzung des Arbeitskreises. Die CDU-Ratsherren Holger Mundt und Heiner Bruns sagten, dass ein Sichtschutz bei den Containern auf dem Viehmarktplatz problematisch sein könnte. Zum An- und Abfahren und Entladen mit dem Auto benötige man Platz, außerdem könne man hinter einem Zaun auch möglicherweise Dinge entsorgen, die nicht in die Container gehörten. Heiner Bruns führte zudem aus, dass seiner Ansicht nach für den Viehmarktplatz, den auch Lkw als Stellplatz nutzen, kein großer Handlungsbedarf bestünde. Der zentrale Aper Platz sei für ihn der Marktplatz.

Renate Brand (Grüne) verwies auf die anderen vielfältigen Nutzungen des Viehmarktplatzes (z.B. Parkplatz, Wohnmobilstellplatz, Standort für Container und historische Info-Tafeln). Der Viehmarktplatz sei nicht nur Haltestelle für den ÖPNV, sondern auch von Bussen von Organisationen, die Ausflüge oder Reisen anböten. Bei der Diskussion um eine Attraktivitätssteigerung müsse man die vielen Nutzungen im Blick behalten.

Problematische Zufahrt

UWG-Ratsherr Klaus Harms meinte, dass man den Viehmarktplatz fit für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) mit barrierefreier Haltestelle machen solle. Die Zufahrt zur derzeitigen Bushaltestelle sei eng und problematisch, das müsse geändert werden. Den Containerstellplatz könne man auch an die andere Stelle des Viehmarktplatzes verlegen, die Pflasterung vor den Info-Tafeln habe keine Priorität.

Johann Hasselhorst (SPD) sagte, dass man mit wenig Geld etwas für einen attraktiveren Viehmarktplatz tun solle. Größere Ausgaben halte er angesichts der vielen Aufgaben und Projekte nicht für erforderlich. In den Fraktionen solle man sich mit dem Thema „Barrierefreie Bushaltestelle“ weiter beschäftigen.

Hasselhorsts Fraktionskollegin Anja Ehlers berichtete, dass auch Dauerparker und vor allem Gäste des benachbarten Restaurants den Platz nutzten. Der Ortsbürgerverein Apen wolle sich auch weiter für einen attraktiven Viehmarktplatz engagieren, sagte Ehlers, die auch im Vorstand dieses Vereins ist. Größere Ausgaben könne die Gemeinde hier nicht leisten, es gäbe ja auch in Apen dringendere Projekte wie z.B. die Sanierung der Grünen Straße und der Kleinen Mühlenstraße.

Holger Mundt (CDU) führte aus, dass er hoffe, dass Apen wieder Bahnhaltepunkt werde. Dann könne man mit hohen Zuschüssen eine barrierefreie Bushaltestelle schaffen.

Wie der Aper Ortsbürgervereinsvorsitzende Frank Zahn sagte, der als Zuhörer an der Sitzung teilnahm, wolle sein Verein das einst völlig zugewucherte Gelände beim Viehmarktplatz (der Durchgang zur Festung) mit eigenen Mitteln weiter umgestalten. Der Fußweg sei bereits durch den Bauhof wieder hergerichtet und das Gelände freigeschnitten worden. Von Seiten des OBV wolle man einen Bouleplatz oder einen Platz für Großschach anlegen, den Springbrunnen vom Grundstück Stock (Raiffeisengelände) dorthin verlagern, für mehr Grün sorgen und weitere Sitzbänke schaffen.

Einstimmig

Einstimmig sprach sich der Arbeitskreis dafür aus, das Thema „Barrierefreie Bushaltestelle“ weiter in den Fraktionen zu beraten. Mit dem Ortsbürgerverein solle sich die Verwaltung austauschen, wie man mit geringen finanziellen Mitteln und dem Engagement durch OBV-Mitglieder den Viehmarktplatz attraktiver gestalten könne.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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