• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Ammerland Politik

Das ist der Herausforderer

16.02.2019

Apen Lange Zeit sah es so aus, als ob Amtsinhaber Matthias Huber (SPD) bei der Bürgermeisterwahl der Gemeinde Apen der einzige Kandidat sein würde. Doch das hat sich jetzt geändert, denn es gibt einen Herausforderer.

Lesen Sie auch:

Konkurrenz belebt

Hartmut Bollen, 50 Jahre alt, verheiratet, Vater zweier erwachsener Kinder und seit acht Jahren Gemeindebrandmeister bei der Aper Feuerwehr, hat seinen Hut ebenfalls in den Ring geworfen. Als parteiloser Kandidat will er die Wähler von sich überzeugen und so das Bürgermeisterbüro im Aper Rathaus erobern. Im Gespräch mit der NWZ verrät der Betriebswirt, was ihn dazu bewogen hat, bei der Wahl anzutreten, und gibt erste Einblicke in seine Agenda.

„Am wichtigsten ist mir das offene Gespräch“, sagt Bollen. Und das sei auch einer der Gründe, weshalb er für keine Partei antrete. „Ich will mich nicht auf eine Seite stellen, sondern für alle da sein“, erklärt er.

Kompromisse finden

Dabei sei es ihm ein besonderes Anliegen, gute Ideen nach vorne zu bringen, egal aus welcher Richtung sie kommen, und dabei alle Parteien einzubeziehen. „Man kann nicht einfach sagen ,Das ist so‘. Es geht darum, Kompromisse zu finden und das beste Ergebnis zu erzielen“, erklärt er weiter.

Ein Themenbereich, der Bollen besonders am Herzen liegt, ist die wirtschaftliche Lage der Gemeinde. „Das sollte aber keine Überraschung sein, schließlich stecke ich als Betriebswirt in der Materie“, sagt der 50-Jährige.

An welchen Stellschrauben er drehen würde, wenn es mit der Wahl klappt, will er zu diesem Zeitpunkt noch nicht preisgeben. „Ich muss mir erstmal einen Überblick verschaffen und mit den Bürgern in der Gemeinde sprechen“, berichtet Bollen. „Viele Menschen kennen mich zwar schon als Gemeindebrandmeister, das sind aber längst noch nicht alle.“ Daran werde er in den kommenden Wochen verstärkt arbeiten.

Auf die Frage, warum er für das Bürgermeisteramt kandidiere, hat Bollen zwei klare Antworten. „Ich lebe seit 48 Jahren in Apen und Augustfehn, engagiere mich bei der Feuerwehr und in verschiedenen Vereinen. Als Bürgermeister kann ich das Leben in der Gemeinde noch aktiver mitgestalten.

Darüber hinaus liege Bollen die demokratische Vielfalt am Herzen. „Eine Wahl mit nur einem Kandidaten halte ich für fragwürdig“, sagt der 50-Jährige. Die Tatsache, dass es bislang keinen Gegenkandidaten gab, habe ihn in seinen Überlegungen, selbst als Bürgermeister zu kandidieren, noch befeuert.

140 Stimmen sammeln

Aus diesem Grund hat Bollen am Montag Bürgermeister Huber über seinen Plan informiert und sich als Kandidat im Rathaus registrieren lassen. „Jetzt bin ich dabei, die 140 Unterschriften zu sammeln, die ich als parteiloser Kandidat benötige, um kandidieren zu können.“ Ungefähr die Hälfte habe er bereits zusammen. „Den Rest bekomme ich auch noch“, ist sich Bollen sicher.

Ob er eine Chance gegen Matthias Huber hat, weiß Bollen noch nicht. „Das kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht einschätzen.“ Eines weiß er aber ganz sicher: „Am Montag hat für mich ein ganz besonderes Abenteuer begonnen.“

Wolfgang Alexander Meyer Redakteur / Redaktion Oldenburg/Westerstede
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2611
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.