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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Geld fließt in attraktive Schulen

29.12.2017

Apen Mit großer Mehrheit hat sich der Aper Gemeinderat dafür entschieden, in den kommenden Jahren erhebliche Mittel in die Schulen zu investieren. Im Kern der Pläne geht es vor allem um die Oberschule (OBS)/Integrierte Gesamtschule (IGS). Sie soll einen Anbau oder eigenständigen Bau erhalten, um qualifizierten Unterricht an nur noch einem Standort zu ermöglichen.

Mensa soll gebaut werden

Damit werden in absehbarer Zeit keine Räume mehr in Apen benötigt. Die so frei gewordenen Unterrichtsräume sollen von der dortigen Grundschule und dem Gymnasium anderweitig genutzt werden, etwa für eine Mensa, einen Multifunktionsraum, für eine Schulbücherei, einen Musikraum und für die Jugendpflege. Eine Lösung für die provisorische Mittagsverpflegung an der Janosch-Grundschule in Augustfehn zeichne sich ebenfalls ab, hieß es in dem Zusammenhang. Hier soll eine Mensa gebaut werden.

Wichtig war es dem Rat, dass auch die Außenstelle des Gymnasiums in Apen gestärkt und erhalten wird. Durch den Platzbedarf in Westerstede sei mit einer großen Nachfrage zu rechnen, hieß es.

Gemeinde nimmt viel Geld in die Hand

Um all diese Pläne umzusetzen, nimmt die Gemeinde viel Geld in die Hand. Allein Umbau und Ausstattung der IGS schlagen in den nächsten zwei Jahren mit 4,8 Millionen Euro zu Buche. Die zwei Mensen für die Grundschulen Apen und die Janosch-Grundschule Augustfehn I stehen im Jahr 2020 an. Sie werden voraussichtlich 800 000 Euro kosten.

Die Befürworter sprachen davon, dass von der Investition in die IGS gleich mehrere Schulen profitieren würden. Drängende Platzprobleme würden gelöst. Man habe sich bewusst für eine große Lösung entschieden, um eine attraktive und moderne Schulausstattung vorhalten zu können. Damit bleibe die Gemeinde für Familien und Lehrer, die zurzeit gesucht seien, attraktiv.

Pläne stoßen auch auf Kritik

Kritik kam von Hartmut Orth (UWG): „Ist die Gemeinde so leistungsstark, dass wir das wuppen können?“ Die Verschuldung steige und schränke die Handlungsfähigkeit weiter ein, warnte er. Bei fünf Gegenstimmen wurden die Pläne am Ende der Diskussion befürwortet.