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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Ausschussmehrheit gegen ein Baumkataster

27.10.2018

Apen Mit großer Mehrheit (8 zu 1) hat der Straßen- und Brückenausschuss des Aper Rates einen Antrag der Gruppe Die Grünen/Linke abgelehnt: Die Gruppe hatte gefordert, dass nach den großen Sturmschäden im vergangenen Herbst in der Gemeinde Apen ein Baumkataster nach Edewechter Vorbild erarbeitet wird. Alle größeren öffentlichen Bäume sollten fachmännisch beurteilt werden und Pflegemaßnahmen empfohlen werden.

Damit könne die Gemeinde auch den Nachweis führen, dass sie ihrer Versicherungspflicht nachkäme. Außerdem könne man gegenüber der Versicherung Schadensersatzansprüche geltend machen. Apens stellvertretender Bauamtsleiter Uwe Taute sagte, dass die Begutachtung eines einzelnen Baumes 8 bis 12 Euro kosten würde und man überhaupt nicht wisse, wie viele Bäume dann begutachtet werden müssten. Die Verwaltung rate, von dem Projekt Abstand zu nehmen. Björn Meyer (SPD) meinte, dass man der Verwaltung nicht noch mehr Arbeit aufbürden solle. Nachpflanzungen junger Bäume seien eine gute Idee. Auch er halte ein Baumkataster nicht für sinnvoll und befürworte Nachpflanzungen, so Hartmut Orth (UWG). Renate Brand (Grüne) sagte, dass ein Baumfachmann nach und nach Bäume begutachten könne. Was das Nachpflanzen junger Eichen beträfe, so würde man damit Werte für nachfolgende Generationen schaffen. Gerade Eichenholz werde stark von der Möbelindustrie nachgefragt. Das Holz von Straßenbäumen, die nicht gerade wachsen, würde von der Möbelindustrie nicht gewollt, so SPD-Ratsherr Hans-Jürgen Meyer. Wenn man ein Baumkataster habe, müsse man sich dauerhaft intensiv um alle öffentlichen Bäume kümmern. Das sei nicht zu leisten, Schadensansprüche könnten geltend gemacht werden, wenn man das nicht täte.

Einstimmig sprach sich der Ausschuss dafür aus, dass Ersatzpflanzungen – wie sie ebenfalls in diesem Antrag der Gruppe Grüne/Linke gefordert worden waren – erfolgen sollten. Wie Bürgermeister Matthias Huber in dem Zusammenhang sagte, seien in Tange von Seiten des Leda-Jümme-Verbandes Ausgleichspflanzungen durch Eichen bereits geplant.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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