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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Schulen, Verkehr und Wahlkampf

17.01.2019

Apen Das Jahr 2019 wird ein besonderes in der Aper Geschichte werden: Und das aus mehreren Gründen.

Wofür gibt die Gemeinde 2019 Geld aus?

Mit rund acht Millionen Euro investiert Apen soviel Geld wie noch nie: Bauprojekte sind es, die zu den Mammutinvestitionen 2019 gehören: Kräftig investiert werde weiterhin in die Integrierte Gesamtschule (IGS) und die Oberschule (OBS) in Augustfehn, so Apens Bürgermeister Matthias Huber. Nachdem dort 2018 ein neuer Verwaltungstrakt entstand, würden dieses Jahr die Arbeiten für einen Anbau mit 15 Klassen- und Fachräumen beginnen. Rund 4,8 Millionen koste das Projekt, das dieses und nächstes Jahr verwirklicht werde.

Profitieren auch andere Schulen?

Verbessert und für 16 000 Euro sicher hergerichtet werde, so Huber, auch der Bushaltepunkt bei der Grundschule Nordloh. Geld fließe zudem auch in die weitere Ausstattung und Internetversorgung der Schulen.

Was passiert im Kita- und Krippenbereich?

Gebaut wird ab dem Frühjahr auch in Augustfehn II, wenn die ehemalige Grundschule zum Familienzentrum wird. „Wir benötigen dringend die zusätzlichen 95 Krippen- und Kindergartenplätze“, so Huber, der hofft, dass bis zum Winter 2019 das Projekt beendet sei. Rund 1,6 Millionen koste es, 1,3 Millionen erhalte man an Zuschüssen.

Und was macht das neue Online-Portal für Kitas und Krippen?

„Viele Kinderkrankheiten des Onlineportals, über das man Kinder anmelden muss, konnte die Arbeitsgruppe aus Vertretern der lutherischen Kirchengemeinde und Gemeinde beheben“, sagt Huber. Zum zweiten Mal würden Anmeldungen online erfolgen. „Wir hoffen, bis Anfang März das Vergabeverfahren abzuschließen, sodass dann die Zu- oder Absagen von der Kirchengemeinde, dem Träger der Kitas und Krippen, erfolgen könnten.

Wie steht es mit den Brücken?

Im April sollen die neue Brücke bei der Friedenskirche und die neue Barre-Brücke, die nur für Fußgänger und Radfahrer bestimmt ist, fertig sein, erläutert Huber, danach sollen das neue Wohngebiet Augustfehn/Hengstforde erschlossen. Mit den Arbeiten für die neue Lind-Brücke in Augustfehn II will man im Sommer beginnen. Die kleineren Brücken in Apen über die Norderbäke in Richtung Klauhörn sollen gestrichen werden. Die alte Stahlwerk-Brücke erhalte ein Gelände nach historischem Vorbild. Die Klefer-Brücke solle laut Ratsbeschluss abgerissen werden, wenn bei der Friedenskirche die Brücke mit Fußgängerampel fertig und die Situation für Schulbuskinder kindgerecht gelöst sei.

Vorantreiben wolle die Gemeinde 2019 auch die Entwicklung des ehemaligen Dockgeländes in Augustfehn. In der Sitzung des Bau- und Planungsausschusses am 25. Februar werde ein Gutachter erwartet, der die Ergebnisse der Verkehrsuntersuchung für die Stahlwerkstraße, die Anbindung des Dockgeländes, des Bahnhofs und der Querungen über den Augustfehn-Kanal vorstelle.

Wird auch im Ort Apen investiert ?

Auch hier passiere einiges, so Huber. Die Ortseinfahrt aus Richtung Westerstede erhalte ein neues Gesicht. In Höhe der Firma AMF Bruns werde ein neuer Mitarbeiterparkplatz geschaffen, weil das jetzige Parkgelände für den Bau einer neuen Halle benötigt werde. In Höhe des Mitarbeiterparkplatzes schaffe die Gemeinde einen Fahrbahnteiler. Geplant wird auch ein weiteres Wohnbaugebiet im Norden Apens. Die Planungen liefen, die Nachfrage sei gut. Obendrein freue man sich darüber, dass Apen mit dem Pflegebutler, der im März eröffne, ein Seniorenzentrum bekommen.

Was ist sonst geplant ?

Vieles, so Hubers Antwort. Von der Ausweisung neuer Bauplätze in Tange bis zu Projekten der Dorfentwicklung wie das Projekt Lieblingsorte bis hin zu Baumaßnahmen z.B. an den Straße Am Uhlenmeer und der Tanger Hauptstraße reiche das Spektrum.

Was steht für Rathausmitarbeiter und Huber selbst 2019 an?

Für die Mitarbeiter im Rathaus werde 2019 wegen der vielen Projekte ein Jahr der Fleißarbeit, so Huber. Wegen der vielen Aufgaben und personellen Veränderungen werde das Team im Bauamt durch zwei neue Bautechniker und eine Verwaltungskraft vervollständigt. Auch Huber selbst steht ein besonderes Jahr bevor: Am 26. Mai findet neben der Europawahl in Apen auch die Bürgermeisterwahl statt. Bislang ist Amtsinhaber Matthias Huber, der zur SPD gehört, der einzige Kandidat.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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