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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Einmal Philosophieren für die Freu(n)de

01.10.2019

Apen Wir möchten uns nachhaltig etwas aufbauen mit der polnischen Gemeinde Gizalki“, erzählt Harald Droste, Schriftführer des Vereins zur Förderung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden Gizalki und Apen.

Die Partnerschaft zwischen Apen und Gizalki besteht bereits seit 1997. Regelmäßige Besuche, wie beispielsweise letztens zum Oktoberfest in Apen, stärken den Austausch der beiden Gemeinden. Der Zweck des Vereins ist in erster Linie die Förderung und Pflege der Kontakte zwischen den Menschen in der polnischen Partnergemeinde Gizalki und der deutsche Gemeinde Apen. Der Verein soll dazu beitragen, die zwischen den politischen Gemeinden bestehende Partnerschaft mit dem Ziel ständiger Kontakte auszubauen und zu festigen. Der Austausch von Jugendlichen in sozialen, religiösen und sportlichen Bereichen, aber auch von Freundschaftskontakten zwischen den Bewohnern, soll gefördert werden.

Neue ansätze

Der Freundschaftsverein Apen hat nun einen neuen Ansatz gefunden, um noch tiefer in diese deutsch-polnische Freundschaft einzutauchen: Gemeinsam philosophieren für einen besseren Austausch und eine bessere Verständigung.

Unter der Anleitung von Hans-Joachim Müller, Lehrbeauftragter am Institut für Philosophie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und der Fachhochschule Emden/ Leer, bekommen die Vorstandsmitglieder des deutsch - polnischen Freundschaftsvereins neue Ideen für eine bessere Zusammenarbeit gezeigt. Das Treffen findet am 14. Oktober ab 19.30 Uhr im Haus Brandstätter, Am Brink 5 in Bad Zwischenahn, statt.

„Das gemeinsame Philosophieren ist ein wertvolles Mittel, um wechselseitigen Respekt, Offenheit und Toleranz in der Vereinsarbeit aktiv zu fördern“, sagt Harald Droste. Durch das philosophische Gespräch sollen Diskussions- und Argumentationsfähigkeiten neu eingeübt und ein Erfahrungsaustausch zum Thema „Möglichkeiten und Grenzen des deutsch-polnischen Austausches“ bewusst eingesetzt werden. „Das Philosophieren regt zur Reflexion über das eigene Handeln an“, berichtet der Philosoph Hans-Joachim Müller.

spaß an philosophie

Er wird als Moderator und Gesprächsleiter mit den Teilnehmern einige Methoden des Philosophierens, wie das beobachtende Beschreiben oder das Analysieren ( Untersuchen und zergliedern von Sachverhalten) erproben. Hans-Joachim Müller wünscht sich, dass die Vorstandsvertreter zuerst einmal Spaß am Philosophieren finden, um in der Vereinsarbeit Zusammenhänge zu entdecken und fantasievolle Netze für eine gemeinsame Arbeit zu spinnen. Die Vereinsvertreter freuen sich, über den deutsch-polnischen Austausch unter fachkundiger Begleitung des Philosophen Müller selbst zu philosophieren.

Michael Diederich Volontär, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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