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SSV Jeddeloh trennt sich von Trainer Key Riebau
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Aktualisiert vor 13 Minuten.

Fußball-Regionalligist Im Ammerland
SSV Jeddeloh trennt sich von Trainer Key Riebau

NWZonline.de Region Ammerland Politik

Aper Super-Groko nun Geschichte

08.09.2018

Apen Nun ist die Scheidung offiziell vollzogen: Im Juni hatte die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) nach eineinhalb Jahren der Zusammenarbeit die „Aper Regierung“ verlassen, die die neunköpfige Fraktion mit der SPD (zehn Sitze) und der CDU (sechs Sitze) gebildet hatte. In der jüngsten Gemeinderatssitzung in Tange ging es nun um die Auswirkungen der zerbrochenen Mehrheitsgruppe.

Die SPD und die CDU werden auch künftig eine Gruppe im Rat bilden, einen eigenen Gruppensprecher gibt es nicht. Geleitet werden die Fraktionen nach wie vor von Björn Meyer (SPD) und Karl-Hermann Reil (CDU). In einer Gruppe zusammengeschlossen bleiben auch weiterhin die beiden Grünen und der Vertreter der Linken, die Gruppe Grüne/Linke. Sie bilden jetzt mit der UWG die Opposition im Rat und verfügen zusammen über zwölf Sitze; die „regierende“ Gruppe SPD/CDU hat 16 Sitze, dazu kommt als stimmberechtigtes Mitglied im Gemeinderat Bürgermeister Matthias Huber (SPD).

Den Posten des dritten stellvertretenden Bürgermeisters hat die UWG verloren. In der Gemeinderatssitzung trat zwar der bisherige Amtsinhaber Rolf Fittje erneut an, er erhielt jedoch nur neun Stimmen. Mit 17 Stimmen wurde der SPD-Ratsherr Hans-Jürgen Meyer aus Apen zu seinem Nachfolger gewählt. Als stellvertretender Bürgermeister wurde Meyer nun auch in den Verwaltungsausschuss berufen, dem zweitwichtigsten Gremium nach dem Rat. Der Aper übernahm den Sitz des Ratsvorsitzenden Harald Schmidt, der im VA nun Meyers Stellvertreter ist.

In ihren Ämtern bestätigt wurden auch die bisherigen stellvertretenden Bürgermeister Johann Hasselhorst (SPD) und Dr. Gunnar Habben (CDU), die jeweils 27 Stimmen erhielten. Alle drei stellvertretenden Bürgermeister sind wie in der Vergangenheit gleichberechtigt.

Verlassen hatte die UWG die Mehrheitsgruppe, weil sie – so UWG-Fraktionsvorsitzender Bernd-Thomas Scheiwe – in der Opposition Mitgliedern und Bürgern UWG-Politik besser verdeutlichen könne. Seit der Kommunalwahl vor eineinhalb Jahren habe man die Erfahrung machen müssen, so der stellvertretende UWG-Fraktionsvorsitzender Christian Martens, dass man in einer Gruppe von drei Parteien die politische Meinungsvielfalt nicht so darstellen könne, wie es sich die UWG gewünscht habe. Das eigene politische Profil sei in einer Gruppe von dreien unscharf.

Doris Grove-Mittwede
Redakteurin
Redaktion Westerstede
Tel:
04488 9988 2605

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