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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Aufregung vor erster Sitzung

05.11.2016

Edewecht Es wird eine besondere Sitzung werden, die am nächsten Dienstag, 8. November, ab 18 Uhr in der Mensa der Edewechter Oberschule am Breeweg stattfindet.

Und das in dreifacher Hinsicht: Zum einen konstituiert sich – in öffentlicher Sitzung – der neue Edewechter Gemeinderat. Zum anderen wird mit Wolfgang Stöver – ein Novum in der jüngsten Edewechter Ratsgeschichte – ein Mitglied der rechtsextremen Partei NDP die erste Versammlung des neuen Rates eröffnen. Stöver, einziger NPD-Ratsherr im 34-köpfigen Rat und über Liste gewählt, ist mit 77 Jahren das ältestes Mitglied des Gremiums. Deshalb steht ihm gesetzlich die Sitzungsleitung bis zur Wahl des neuen Ratsvorsitzenden zu. Unklar ist noch, wie die anderen Ratsmitglieder darauf reagieren werden.

Zum Dritten wird mit Michael Krause in der Wahlperiode 2016 bis 2021 erstmals auch ein Vertreter der Partei Die Linke dem Rat angehören.

Die neu gewählten Ratsmitglieder werden auf ihr Ehrenamt förmlich verpflichtet. Zudem wird ein neuer Ratsvorsitzende samt Stellvertreter gewählt – außerdem die stellvertretenden Bürgermeister. Darüber hinaus gilt es, diverse Ausschüsse zu besetzen und Ratsvertreter für verschiedene Organisationen benannt werden.

Koalitionen wird es im Rat wohl nicht geben. „Wir haben uns gegen eine feste Gruppe ausgesprochen, sondern werden wechselnde Mehrheiten suchen“, sagt Jörg Brunßen, Fraktionsvorsitzender der CDU, die 14 Sitze innehat und stärkste Fraktion ist.

Neben CDU und SPD (elf) zogen die Grünen (drei) wieder in den Rat ein. Die Unabhängige Wählergemeinschaft und die FDP holten jeweils zwei Sitze. Die NPD und die Linken bekamen bei der Wahl am 11. September einen Sitz.

Bei der FDP wird neben Rolf Kaptein Ralf Andre Krallmann Platz nehmen. Er ist Nachrücker für Ann-Kathrin Grieße, die unmittelbar nach der Wahl aus „persönlichen Gründen“ erklärte, das Ratsmandat nicht anzunehmen.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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