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Entwicklung: Was wird aus dem Dockgelände?

25.01.2018

Augustfehn Seit Jahren liegt das ehemalige Dockgelände mitten in Augustfehn brach, nun gibt es konkrete Pläne, um das 2,9 Hektar große Gelände zwischen Bahnhof und Schulstraße in ein florierendes Areal zu verwandeln: Wie die Fläche, die die Gemeinde 2014 von der Deutschen Bahn pachtete, entwickelt werden könnte, soll am Montag, 19. Februar, ab 17 Uhr bei einer öffentlichen Sitzung des Bau- und Planungsausschusses im Rathaus erläutert werden. Zu Gast sein werden auch Vertreter eines Planungsbüros.

„Rat und Verwaltung sind sich einig, dass man dieses Sahnestück im Ort Augustfehn vielfältig nutzen sollte“, sagt Apens Bürgermeister Matthias Huber. Gewerbebetriebe sollen hier angesiedelt, Wohnungen gebaut und der öffentliche Personennahverkehr gestärkt werden.

Im Gespräch sei, dass der Netto-Markt Augustfehn, der an seinem jetzigen Standort an der Südgeorgsfehner Straße zum Monatsende schließen werde, aufs Dockgelände wechsele. Von Seiten der Gemeinde hoffe man, ergänzend zum vorhandenen Angebot in Augustfehn, weitere Einzelhandelsgeschäfte wie z.B. aus dem Bereich Textilien oder Schuhe dort ansiedeln zu können.

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Vor allem Menschen, die gern und oft mit der Bahn unterwegs seien, würden sich bestimmt für kleinere Wohnungen in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs interessieren, so Huber. Man erwäge, auf dem Dockgelände eine Appartementanlage oder mehrgeschossige Wohnhäuser bauen zu lassen.

„Durch die Nähe zum Bahnhof bietet es sich geradezu an, auf dem Dockgelände etwas für den Öffentlichen Personennahverkehr zu tun“, so Huber. Der Bahnhalt in Augustfehn werde stark genutzt, rund 100 Ein- oder Ausstiege gäbe es täglich, mit weiteren Bahnfahren sei z.B. durch die Ausweisung des neuen großen Wohngebiets Augustfehn/Hengstforde zu rechnen. Schon jetzt seien Parkplätze und Stellplätze für Fahrräder an der Bahnhofsstraße knapp. Außerdem sei die Verkehrssituation vor dem Bahnhof, was die Busse beträfe, nicht optimal.

Deshalb sollen neben einer Elektro-Tankstelle für Autos und Fahrräder auf dem Dockgelände Parkplätze und Abstellmöglichkeiten für Fahrräder geschaffen werden. Außerdem wolle man hier einen Busbahnhof herrichten, wo möglicherweise auch Schulbusse für die Oberschule und die IGS halten könnten. Denn zum benachbarten Schulzentrum an der Schulstraße plane man einen Fuß- und Radweg.

Die Neugestaltung des Dockgeländes, die man mit der Bahn, dem Zweckverband Verkehrsverbund Niedersachsen/Bremen und der Landesnahverkehrsgesellschaft abstimme, stünden in engem Zusammenhang mit den Umbauplänen des Bahnhalts Augustfehn. Dieser soll 2020 barrierefrei hergerichtet werden. Außerdem soll man dann vom Dockgelände aus durch Treppen bzw. Fahrstühle über die Gleise auf die Bahnhofseite gelangen.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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