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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Über Friedensbrücke ins Baugebiet

07.05.2019

Augustfehn /Hengstforde Die Arbeiten an den beiden Brücken sind noch voll im Gange, das baurechtliche Verfahren für das neue Wohngebiet Augustfehn/Hengstforde ist noch nicht abgeschlossen, doch einige Namen für Straßen, Plätze und Brücken sind scheinbar gefunden. So sollen die neuen Fehnbrücken in Augustfehn, die zum neuen Wohngebiet führen, Friedensbrücke und Neue Barre-Brücke heißen.

Das ist ein Ergebnis des Runden Tisches, der in der Augustfehner Bürgerschule tagte und sich erneut mit den Namen für Straßen, Plätze und Brücken im neuen Baugebiet beschäftigte. Dem Gremium gehören neben Vertretern der Ortsvereine Augustfehn und Hengstforde, die das Vorschlagsrecht für Namen haben, auch Gemeinderatsmitglieder aus Augustfehn und Hengstforde und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung an.

Einig war man sich nach kurzer Diskussion auch darüber, dass die Haupterschließungsstraße für das Wohngebiet, die über die Friedensbrücke Richtung Osten und dann nach Süden läuft, Hengstforder Allee heißen solle.

CDU-Ratsherr Karl-Hermann Reil sagte, dass es bei einer Sitzung des Ortsvereins Hengstforde große Einigkeit bei Namensvorschlägen gegeben habe. Ergänzend dazu merkten Vertreter des Ortsvereins Hengstforde an, dass die Straßen vom großen Hengstforder Teil des Wohngebiets zu Bauerschaft Hengstforde passen sollten. Straßennamen unter dem Oberbegriff Europa, wie sie von einigen Ratsmitglieder befürwortet wurden, könne man wenig abgewinnen, im übrigen stehe der Name Friedensbrücke schon für Europa.

Björn Meyer (SPD) sagte, dass die Niedersächsische Landgesellschaft (NLG) als Investor das neue Wohngebiet mit europäischen Straßennamen – „Europa ist positiv besetzt“ – besser vermarkten könne, europäische Namen passten zu dem besonderen Wohngebiet. Europäischen Namen konnten auch Torsten Huber (SPD) und  Bernd-Thomas Scheiwe (UWG) vieles abgewinnen.

Alte Flurnamen bzw. Namen historischer Hengstforder Persönlichkeiten favorisieren indes die Vertreter des Ortsvereins. So könne die Straße nahe des Regenrückhaltebeckens An der Kuhle heißen. Eine Straße könne Friedrich-Georg-Orth-Weg heißen und an den Hengstforder Zollbeamten, Unternehmer und Urahn der Familie Orth, Friedrich Georg Orth, erinnern. Eine andere könne man Hans-Böhlje-Ring nennen (als Erinnerung an den letzten Besitzer der Hengstforder Mühle) oder der Brumund-Weg könne für die Hengstforder Unternehmer Familie Brumund stehen.

Da der Großteil der neuen Straßen auf Hengstforder Gebiet läge, würde man auch die Hengstforder Vorschläge akzeptieren, meinte UWG-Ratsherr Hartmut Orth, der auch stellvertretender Vorsitzender des Ortsvereins Augustfehn ist. Ein Vorschlag für eine der Straßen auf Augustfehner Gebiet könne Pastor Henoch-Straße sein.

Bürgermeister Matthias Huber verwies darauf, dass die jeweiligen Familien natürlich mit der Namensgebung einverstanden sein müssten und man mit Namen von Persönlichkeiten aus der Bauerschaft auch Diskussionen lostreten könne. Auch die historischen Hintergründe müsse man im Blick haben. Wie Bernd-Thomas Scheiwe vorschlug, sollten alle Straßen mit historischen Namen Zusatzschildchen erhalten, damit man wisse, nach wem die Straße benannt wurde.

Diskutiert wurde darüber, ob kleine Stichstraßen eigene Straßennamen erhalten sollten. Dafür hatten sich z.B. Bauamtsleiter Peter Rosendahl und SPD-Ratsherr Torsen Huber ausgesprochen. Rettungsdienste fänden in Notfällen die jeweiligen Häuser leichter, wenn auch Stichstraßen Namen hätte. CDU-Ratsherr Karl-Hermann Orth und UWG-Ratsherr Hartmut Orth meinten, dass man im Zeitalter von Navis hausgenau zum Zielort geführt werde, deshalb sollten wie im Baugebiet „An den Moorkämpen“ Stichstraßen wie die jeweiligen Hauptstraßen heißen,

Grundstücksgrößen, Zuschnitte und Preise stünden noch nicht fest, betonte Torsten Spiekermann von der NLG, die das 30 Hektar große Baugebiet erschließt und vermarktet. Bauinteressenten könnten sich in eine Liste eintragen lassen.

Die Ortsvereine Hengstforde und Augustfehn sollen nun eine „Straßenkarte“ mit Bauerschaftsgrenze erhalten und den einzelnen Straßen Namen zuordnen. Dann wird das Thema weiter beraten. Die endgültige Entscheidung liegt beim Gemeinderat.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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