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Aktualisiert vor 8 Minuten.

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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Ein Verkehrskonzept muss her

03.01.2018

Augustfehn „Wir wohnen am Moorgraben in Augustfehn und ich erlebe tagtäglich, welche Verkehrsprobleme es im Ort gibt“, sagt Hartmut Orth, Ratsherr der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) im Aper Gemeinderat. „Es ist schon jetzt für Fußgänger und Radfahrer schwierig, von den Wohngebieten die Stahlwerkstraße in Richtung Kindergarten zu queren. Obendrein soll die Lindbrücke über den Augustfehn-Kanal abgerissen werden, was zu Protesten in der Bevölkerung führt und durch das geplante riesige Wohngebiet in Augustfehn/Hengstforde wird es zu weiteren Verkehrsbelastungen auf der Stahlwerkstraße kommen.“

Parkraum reicht nicht

Doch das sei nicht alles: Die Straße „Am Kanal“ werde künftig mehr belastet werden, die Barre-Brücke solle zu reinen Überwegung nur für Fußgänger und Radfahrer werden, außerdem solle das Dockgelände genutzt werden, was zu mehr Verkehr auf der Stahlwerkstraße führen werde. Außerdem werde es zu vermehrt zu Parkproblemen in Höhe des Kindergartens und der Kirche kommen, wenn dort Veranstaltungen wie Laternenläufe oder Konfirmationen stattfinden, denn zwischen der Geometer-Wöbken-Brücke und der neuen geplanten Brücke des riesigen Wohngebiets in Höhe der Kirche werde man an der Strahlwerkstraße künftig ja wohl nicht mehr parken können. Das gute Dutzend neuer Parkplätze nahe der neuen Brücke werde das Problem nicht lösen. „Es wird höchste Zeit, dass sich die politischen Gremien mit der jetzigen und künftigen Verkehrsströmen im Bereich Am Kanal/Stahlwerkstraße beschäftigen“, sagt der Augustfehner.

Die UWG-Fraktion im Aper Gemeinderat macht sich nun dafür stark, dass für den Augustfehner Bereich Am Kanal/Stahlwerkstraße ein umfassendes Verkehrskonzept erstellt wird. „Wir möchten gern wissen, wie hoch das aktuelle Verkehrsaufkommen ist und mit welchen Verkehrsströmen wir rechnen müssen, wenn das neue Wohngebiet Augustfehn/Hengstforde mit rund 300 Bauplätzen fertig gestellt und welche Maßnahmen erforderlich sein werden, um den Verkehr zu leiten. Berücksichtigen soll man dabei die verkehrlichen Auswirkungen auf die Kirche, des Kindergartens, der Schule und der Gewerbetreibenden“, sagt Christina Martens, stellvertretender UWG-Fraktionsvorsitzender im Aper Rat. Man dürfe nicht vergessen, dass durch das neue Baugebiet ein neuer eigener Ortsteil mit 1000 bis 1200 Bürgern entstehe. Priorität habe beim Verkehrskonzept die Sicherheit der Fußgänger, Radfahrer und Schulkinder. Außerdem sei der massive Rückstau des Verkehrs, der schon jetzt bei geschlossenen Schranken entstünde, zu berücksichten. Außerdem solle die Verwaltung prüfen, was ein Ausbau der Straße Am Kanal zwischen Lind-Brücke und der Uplengener Straße kosten werde.

Fahrbahnteiler gefordert

Für mehr Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer an der Stahlwerkstraße machen sich unter anderem der ehemalige Augustfehner Bezirksvorsteher Focko Röhling und der pensionierte Polizist Hans-Dieter Warnke stark, die auf der Stahlwerkstraße (einer Kreisstraße) in Höhe der Friedenskirche einen Fahrbahnteiler (oder eine Druckampel) fordern. Wie es dazu aus dem Aper Rathaus heißt, sehe man sehr wohl, dass in Höhe der Friedenskirche, in dessen Nähe auch die neue Brücke für das Wohngebiet entstehen soll, ein Fahrbahnteiler bzw. eine Druckampel sinnvoll seien.

Doris Grove-Mittwede
Redakteurin
Redaktion Westerstede
Tel:
04488 9988 2605

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