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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Steht vielleicht bald ein Haus in meinem Garten?

04.02.2019

Bad Zwischenahn Sparsam mit Grund und Boden umgehen – das hat sich die Verwaltung der Gemeinde Bad Zwischenahn auf die Fahnen geschrieben. Weil aber immer mehr Menschen Wohnraum oder einen Bauplatz suchen, muss gut überlegt werden, an welcher Stelle Baugrundstücke ausgewiesen werden und wo nicht. Die CDU-Fraktion hatte zu diesem Thema im vergangenen August im Verwaltungsausschuss einen Antrag gestellt. In diesem fordert sie die Verwaltung auf, zu prüfen, in welchen Ortsteilen Zwischenahns sogenannte Hintergrundbebauung möglich ist.

Der Ausschuss für Planung, Energie und Umwelt wird unter anderem über dieses Thema am kommenden Dienstag, 5. Februar, beraten. Ab 17 Uhr kommen die Ratsmitglieder im Kuppelsaal des Haus Brandstätter zusammen (Am Brink 5).

Hohen Bedarf decken

Laut der Fraktionsvorsitzenden der CDU, Maria Bruns, habe eine solche Verdichtung den Vorteil, dass keine weiteren Bauflächen im Umland herangezogen werden müssten, um den Bedarf an Wohnraum in der Gemeinde zu decken. „Auch vor dem Hintergrund, dass die älter werdenden Menschen ihre vormals als Nutzgarten gedachten Grundstücke nicht mehr bewirtschaften können oder wollen, könnte für viele Bürger eine Hintergrundbebauung von Interesse sein“, heißt es in dem Antrag als weitere Begründung.

Die Mitglieder der Partei haben schon zwei mögliche Stellen für eine solche Planung im Kopf: Zum einen der Mühlenweg (von Hausnummer 8 bis 48) und die Bauerschaft Querenstede zwischen Urnen- und Schwalbenweg.

In der Beschlussvorlage zeigt sich: Die Verwaltung ist der Idee gegenüber nicht abgeneigt. Sie verweist auf ein sogenanntes Baulückenkataster. „Es geht darum, vorhandene Potenziale auszuschöpfen“, legt Andreas Gronde, Leiter des Planungs- und Umweltamtes, dar.

Baulücken erfassen

Das Baulückenkataster könne man sich wie eine Übersicht vorstellen, die visualisiert, an welchen Stellen des Ortes theoretisch bereits jetzt die Möglichkeit einer Bebauung bestehe. „Da müsste man aber jeden Einzelfall prüfen“, macht Gronde deutlich. Denn: „Wenn die Eigentümer gar nicht verkaufen wollen, dann dürfen wir das natürlich auch nicht öffentlich machen.“ Die Gemeinde hat ein entsprechendes Software-Programm erworben, gibt die Vorlage preis. Diese wird alle Baulücken bündeln. „Danach könnte ortsteilbezogen geschaut werden, wo eine Hintergrundbebauung überhaupt möglich ist. In der Folge würden Prüfaufträge erteilt“, erklärt der Amtsleiter.

„Das wird alles noch eine Weile dauern“, gibt Gronde zu bedenken. Das läge vor allem an der jeweiligen Einzelfallprüfung – und auch an technischen Faktoren. Besonders spiele die Frage der Regenwasser- und Schmutzwasserbeseitigung eine Rolle. Grundsätzlich sei die Idee der Hintergrundbebauung aber eine sinnvolle Sache. Weiter über dieses Thema beraten wird die Politik im Verwaltungsausschuss am Dienstag, 12. Februar.

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Imke Harms Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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