• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Markt
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • LocaFox
  • Shop
  • Events
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
NWZonline.de Region Ammerland Politik

Bahnlärm-Initiative sucht Unterstützung in Berlin

19.05.2017

Bad Zwischenahn Über Gespräche mit den niederländischen Initiatoren einer besseren Zugverbindung zwischen Groningen, Oldenburg und Bremen informierte die Bürgerinitiative Bahnlärm Zwischenahn (BI-BZ) den CDU-Bundestagsabgeordneten Stephan Albani. Der Bundespolitiker hatte die Initiative eingeladen, um sich ein besseres Bild über das Ausbauvorhaben des Schienenweges und seine Auswirkungen auf die an der Bahnstrecke liegenden Ortschaften zu machen.

Vorsitzender Wilfried Tebje wertete die Einladung als einen Schritt, die Sorgen und Belange der Bürger bei der Planungen der Bahn endlich mit einzubeziehen.

Geplant ist zur Zeit eine Schnellzugverbindung mit mehreren Ausweichstellen der eingleisigen Strecke zur besseren Anbindung von Arbeitsplätzen und eine Förderung des Fremdenverkehrs in den Niederlanden und Bremen. Immerhin pendeln täglich etwa mehrere hundert Niederländer zwischen der Region Groningen und Orten zwischen Leer und Bremen.

Die Attraktivität der beiden Regionen für den Tourismus kann nach Aussage der Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg durch bessere Bahnanbindung wesentlich gesteigert werden. Güterzüge seien im jetzigen Planungsstadium nur in geringem Maße vorgesehen.

Horst-Herbert Witt und Uwe Brinkhoff von der Bahninitiative Bad Zwischenahn begrüßten in ihren Erläuterungen die künftig bessere Personenzugverbindung und hoffen auf eine baldige Wiederherstellung der vor einem Jahr zerstörten Friesenbrücke über die Ems. Sie warnen jedoch vor einer Nutzung der vorgesehenen zweigleisigen Strecke durch Güterverkehr zwischen Rotterdam und Hamburg.

Dieser geht nicht nur durch den Kurort Bad Zwischenahn, sondern auch durch die Bahnhöfe Oldenburg und Bremen, die schon durch Güterverkehre erheblich belastet sind. Die Erhöhung der Zugfrequenz wirke sich nicht nur auf Lärm und Staub des Schienenverkehrs aus, auch die Schließzeiten der Bahnübergänge werden erhöht, so dass weniger Übergangszeiten verbleiben. Bei dem immer noch zunehmenden Verkehr im Kurort sei mit langen Wartezeiten und entsprechenden Behinderungen zu rechnen. Die Initiative hat bei den Niederländern und den Vertretern der IHK Ostfriesland erneut dafür geworben, künftige Gütertransporte auf neuen Schienentrassen entlang der Autobahnen außerhalb von Wohnorten zu planen.

Weitere Nachrichten:

Bürgerinitiative | CDU | IHK