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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Da waren es nur noch fünf

22.01.2019

Bis zur Bürgermeisterwahl am 26. Mai ist es ja noch eine ganze Weile hin. Dennoch lichten sich bereits die Bewerber-Reihen. Die FDP schickt keinen Kandidaten ins Rennen, beschlossen die Liberalen unlängst. Dabei hatte Partei-Vize Nils Krummacker schon vor Wochen seine Kandidatur angekündigt. Nun darf er also nicht. Dass er dennoch als stellvertretender Vorsitzender bestätigt wurde, klingt wenig logisch.

Als Partei-Vize gilt er als geeignet, als Bürgermeister-Kandidat nicht?

Nachdem die Liberalen mit Klaus Groß einen über alle Parteigrenzen hinweg beliebten und geachteten Bürgermeister stellten, haben sie sich nun quasi vom Spielbetrieb abgemeldet. Das ist ja fast so, als würde ein Fußballverein nach dem Abgang des Erfolgstrainers sein Team aus der Liga zurückziehen.

Ganz anders die Situation bei der CDU. Da lieferten sich drei veritable Bewerber ein Rennen um die Kandidatur. Am Ende hatte Parteichef Markus Berg bekanntlich eine deutliche Mehrheit.

Und da die CDU auch bei der letzten Kommunalwahl die meisten Stimmen holte, trauen viele Westersteder Berg den Aufstieg ins Bürgermeisteramt zu.

Das will natürlich die SPD verhindern. Parteivorsitzender Frank Lukoschus befindet sich schon seit Wochen im Wahlkampfmodus. Mal abwarten, wann die ersten Plakate hängen.

Einen Wahlhelfer wider Willen hat er auch schon: Michael Rösner von der UWG. Er gibt sich freundlich, sachorientiert und fast schon staatsmännisch-bürgermeisterlich. Was durchaus so manchen bürgerlichen Wähler ansprechen dürfte.

Ein Alleinstellungsmerkmal hat (noch) Hilke Hinrichs. Sie ist die einzige Frau unter den Kandidatinnen. Und sie kann Bürgermeisterin. Als allgemeine Stellvertreterin von Klaus Groß leitet sie die Stadtverwaltung. Aber als Parteilose kann sie weder auf einen Apparat noch auf eine breite Basis von Parteimitgliedern zurückgreifen. Dieser Nachteil kann gleichwohl in der Wahrnehmung bei einigen Wählergruppen ein Vorteil sein.

Tja, und dann ist da noch Heinz Severin. Der Gastwirt kennt sich mit Stammtischen aus. Noch allerdings weiß niemand so recht, wofür er steht, was er machen will und ob er überhaupt Bürgermeister könnte. Das steigert die Chancen nicht wirklich.

Aber im Gegensatz zur Bundes- und Landespolitik bleibt ihm (und den anderen Kandidaten) etwas erspart. Es gibt weder ein Politbarometer noch regelmäßige Prozenthochrechnungen.


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