• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Markt
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Events
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Kontakt
  • Werben
NWZonline.de Region Ammerland Politik

Dänikhorster graben für schnelles Internet

19.07.2012

DäNIKHORST „Die Mehrheit der Bewohner befürwortet den Breitband-Ausbau – und ist auch gewillt, dafür selbst mit Hand anzulegen.“ Dieses Fazit zieht CDU-Ratsherr Evert-Geert Wassink zufrieden nach dem Infoabend in Dänikhorst. Der Ortsverein und die Gemeinde Bad Zwischenahn hatten zu diesem Treffen eingeladen. Zusammen sollte nach Lösungen gesucht werden für das Problem mit der Internet-Geschwindigkeit.

Der Ortsverein Dänikhorst hatte sich in der Vergangenheit vehement für den Breitband-Ausbau eingesetzt (die NWZ  berichtete). Die Verwaltung möchte diese Bemühungen nun unterstützen, erklärte Bärbel Nienaber vom Amt für Wirtschaftsförderung und Liegenschaften. Das Problem beim Breitband-Ausbau in Dänikhorst seien jedoch die hohen Kosten. Die Ortschaft liege abseits und habe nur eine geringe Bevölkerung.

Die Gemeinde wolle nun einen Antrag auf Fördergeld aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) stellen, sagte Nienaber. Erst wenn dieser bewilligt ist, soll mit den notwendigen Bauarbeiten begonnen werden. Das werde in etwa im Frühjahr 2013 sein – „wenn alles glatt läuft“.

Dann sollen auch die Bürger mitanpacken: In Eigenarbeit müssen sie die Schächte graben und Lehrrohre verlegen. Ein Telekommunikationsunternehmen, zum Beispiel die EWE, wäre allein für die Verlegung der Glasfaserkabel verantwortlich, erklärt Wassink.

Der Dänikhorster selbst wird allerdings – wie viele andere auch – nicht davon profitieren. Der südöstliche Teil des Ortes wird über einen anderen Verteiler mit Telefon und Internet versorgt, und dieser ist in dieser Planung nicht miteinbezogen. Mithelfen beim Graben will er trotzdem, sagt Wassink. Irgendwann, so hofft er, werde dann auch seine Straße ganz an das DSL-Netz angeschlossen.

Weitere Nachrichten:

EU | CDU | NWZ | EWE