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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Seyen-Gelände: Der lange Weg zum neuen Markt

29.05.2013

Metjendorf Am 9. November 2009 beschloss der Wiefelsteder Gemeinderat die 1. Änderung des Bebauungsplans Nr. 122 „Metjendorfer Landstraße/Ofenerfelder Straße“ in Metjendorf – und machte damit den Weg frei für eine Bebauung des ehemaligen Seyen-Geländes in Metjendorf, das seit 2002 mitten im Ort brach lag. Wohn- und Geschäftshäuser sollten dort entstehen, hieß es damals.

Keine Bautätigkeit

Dreieinhalb Jahre passierte bislang nichts – lediglich mehrere 100-jährige, an sich gesunde Eichen und eine stark geschädigte Buche auf dem Gelände fielen nur wenige Tage nach der Ratssitzung der Säge zum Opfer, vom Gemeinderat mit den Stimmen von SPD und CDU mehrheitlich gegen die Stimmen von Grünen und der UWG bei zwei Enthaltungen so beschlossen.

Das schnelle Fällen der Bäume und die sich dann anschließende Abstinenz jeglicher Bautätigkeit sorgte für Unmut auch in Teilen der Politik. Bereits in genannter Ratssitzung hatte etwa SPD-Ratsherr Jörg Weden betont, nun sei auch der Investor gefordert, was eine zeitnahe Bebauung des Geländes und eine Begrünung gemäß den Vorgaben angehe: „Wenn der Investor nicht Wort hält, dann werde ich stinksauer.“ Es sollte aber eben noch dreieinhalb Jahre dauern, bis nun ein Baubeginn in Sicht kommt. Ein seit dem Wochenende installierter Bauzaun rund ums Gelände weist da bereits auf mögliche Aktivitäten hin.

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128 Parkplätze

Das Wiefelsteder Bauamt erklärte auf NWZ -Nachfrage, dass vom Metjendorfer Investor Hans-Günter Thüer eine Teilbaugenehmigung beim Landkreis beantragt worden sei. Das bestätigte am Dienstag auch der Landkreis: Der Antrag – er betrifft Gründungsarbeiten – sei am 23. Mai eingegangen, eine Genehmigung aber noch nicht erteilt. Auf dem Gelände soll letztlich – wie berichtet – ein neukauf-Markt mit darüber liegenden Büroräumen sowie einem Backshop mit Café entstehen, ein weiterer Bau soll eine Apotheke und – darüber – zwei Wohnungen aufnehmen. 128 Parkplätze werden zudem künftig vorgehalten – nach der aktuellen Planung. Der Investor baut das Gebäude und vermietet es dann an die Edeka Minden-Hannover, die bekanntlich zuletzt mit einer Inbetriebnahme des Marktes im Herbst 2013 rechnete. Im Rathaus geht man nach Angaben von Bauamtsleiter Hans-Günter Siemen allerdings eher vom Jahresende aus. Siemen betonte, auch mit der aktuellen Planung bewege sich der Investor im Rahmen des gültigen Bebauungsplans.

Erst bei einer Sitzung des Wiefelsteder Bauausschusses am 28. Februar 2011 wurde deutlich: Es soll ein neukauf-Markt entstehen, also ein Vollsortimenter. Bei einer Bürgerversammlung im Rahmen des Verfahrens zur dann 2. Änderung des Bebauungsplans im März 2011 hatte Volker Gruhne, bei der Edeka verantwortlich für Expansion und Standortsicherung, noch einen Baubeginn im Juli 2011 angepeilt, eine Inbetriebnahme im Frühjahr 2012. Dann aber strebte die Edeka plötzlich eine große Lösung an: Auf Nachfrage derNWZ  bestätigte Gruhne Ende September 2011, dass der Markt größer werden sollte, auch mehr Parkplätze wurden angestrebt – alles im Rahmen des gültigen Bebauungsplans und unter der Voraussetzung, dass nun auch der alte Seyen-Hof weichen müsste. Dann passierte wieder ein Jahr lang gar nichts.

Hofabriss im Januar

Im Dezember 2012 schließlich stellte der Investor einen Bauantrag, bestätigte auch Hans-Günter Siemen am Montag im Gespräch mit der NWZ . Im Januar 2013 begann dann auch der Abriss des alten Seyen-Hofes. Investor Hans-Günter Thüer reagierte auch am Dienstag – wie bereits früher – nicht auf Anfragen der NWZ  zum Projekt.

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