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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Gelände am Viehdamm völlig neu planen

05.12.2017

Edewecht In Edewecht soll ein Arbeitskreis aus Vertretern von Politik und Verwaltung gegründet werden, der sich mit der Zukunft der sanierungsbedürftigen Mehrfamilienhäuser am Viehdamm und der alten, benachbarten Gebäude des Alten- und Pflegeheims beschäftigt. Das hatte der Bauausschuss des Rates befürwortet.

Schon im Februar hatte die SPD-Fraktion beantragt, dass die Verwaltung prüfen solle, ob man die gemeindeeigenen Mehrfamilienhäuser am Viehdamm sanieren solle, oder sie besser abgerissen werden und durch (mehr) Häuser auf dem 3000 Quadratmeter großen Gelände ersetzt werden.

Was wird aus Altenheim?

Die CDU-Fraktion hatte ergänzt, dass man bei dieser Betrachtung auch gleich die Bauten des Alten- und Pflegeheims miteinbeziehen solle, da diese (größtenteils) nach dem Umzug der Bewohner in den Neubau am Viehdamm nicht mehr benötigt würden. Nachdenken solle man, ob man dort Altenwohnungen, Betreutes Wohnen, ein Café oder eine Kita einrichten könne. Gefordert hatten alle Fraktionen in der Bauausschusssitzung im September, dass die Gemeinde am Viehdamm weiterhin Mietraum zu günstigen Konditionen schaffen müsse.

In der jüngsten Bauausschusssitzung stellte die Verwaltung drei Vorschläge für die gemeindeeigenen Häuser am Viehdamm 2, 4 und 6 vor. Wenn man grundlegende Sanierungsarbeiten in den Häusern verrichten lassen würde (Dämmung des Dachbodens, neue Elektroleitungen, neue Rohrleitungssystem, restliche Sanierung der Bäder etc.) würde das pro Gebäude 140 000 Euro kosten. Wenn zusätzlich das Außenmauerwerk und die Balkone saniert sowie die Fenster und Innentüren erneuert würden, beliefen sich die Kosten auf jeweils 220 000 Euro je Gebäude.

Rund 1,25 Millionen Euro würde jeweils ein neues Mehrfamilienhaus mit jeweils sechs Wohnungen (Größen von 55 bis 60 Quadratmetern) kosten. Zugrunde gelegt habe man dabei unter anderem Kosten eines ähnlichen Gebäudes, das kürzlich in der Gemeinde entstanden sei. Die Variante eins hätte sich 2031 gerechnet, die Variante zwei 2039, die Variante drei im Jahr 2108.

Mehr erwartet

Viele Möglichkeiten gebe es, wenn man das Grundstück des Alten- und Pflegeheims mit in den Planungen einbeziehe, so die Verwaltung weiter. Dann sei jedoch zu entscheiden, inwieweit Gebäude des Altenheims abgerissen bzw. ob aus den derzeitigen Grünanlagen Teilflächen für Neubauten einbezogen werden sollten.

Jörg Brunßen (CDU) und Freia Taeger (SPD) bedankten sich für die Arbeit der Verwaltung, verwiesen aber darauf, dass man den großen Wurf erwartetet habe. Es ginge darum, über eine neue Planung für dieses Sahnestück in Edewecht nachzudenken und Vorschläge zu erarbeiten. Das sei wohl in der Kürze der Zeit für die Verwaltung nicht machbar gewesen.

Christian Eiskamp (CDU) verwies darauf, dass es Rechenfehler in den Ausführungen der Verwaltung gebe. Bei den Neubauten würde ein Quadratmeter rund 3500 Euro kosten, derart hohe Werte hätte es in Edewecht noch nicht gegeben und sie seien für ein Haus mit moderaten Mieten nicht zu finanzieren.

Einstimmig wurde beschlossen, den Arbeitskreis einzurichten, der sich mit dem gesamten Gelände am Viehdamm beschäftigt.

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Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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