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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Familien: Kita-Plan kein Kinderspiel

07.11.2017

Edewecht Edewecht ist weiterhin auf Wachstumskurs: Bis 2030 könnte die Gemeinde nach Angaben von Rolf Torkel, Allgemeiner Vertreter der Bürgermeisterin, rund 60 Hektar an weiterem Bauland ausweisen. Das sagte der Allgemeine Vertreter der Bürgermeisterin kürzlich in der Sitzung des Edewechter Kinder-, Jugend- und Sozialausschusses. Nach Schätzungen würden dann 1300 weitere Menschen in der Gemeinde leben (derzeit sind es rund 22 600), durchschnittlich kämen nur aufgrund der neuen Baugebiete jährlich 110 Menschen dazu.

  Was sind die Folgen?

Wie viele Kinder in diesen neuen Wohngebieten leben würden, die einen Krippenplatz oder Kindergartenplatz benötigen, ließe sich nur grob schätzen, so Torkel. Dazu käme, dass man von Seiten der Gemeinde auch weiterhin mit Zuzügen rechnen müsse, denn junge Familien kauften alte Häuser und renovierten diese oder zögen in neue Häuser, die in einer verdichteten Bebauung entstünden, wenn Grundstücke mit alten Gebäuden verkauft würden.

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 Wie Probleme lösen?

Mit der demografischen Entwicklung Edewechts soll sich deshalb ein Fachbüro beschäftigen, das – unterstützt durch Politik und Verwaltung – Zukunftsprognosen vor allem für den Betreuungsbedarf in Krippen und Kitas im Gemeindegebiet erarbeiten soll.

Und nicht nur das: Mit der Auslastung der Kindergärten, über die im Kinder-, Jugend- und Sozialausschuss des Edewechter Rates beraten wurde, soll sich nun eine Arbeitsgruppe beschäftigen, die Politik und Verwaltung kurzfristig einrichten wollen.

Der Grund: Edewecht muss kräftig in den nächsten Jahren in die Betreuung seiner Jüngsten investieren, weil vor allem die beiden Hauptorte – Edewecht und Friedrichsfehn schon jetzt stark wachsen und vor allem Familien dort zuziehen. Schon jetzt seien die Kindergärten im Vormittags- und Ganztagsbereich voll ausgelastet, die Nachfrage nach Ganztagsplätzen sei groß, weil oft beide Elternteile arbeiten und auch Krippenplätze und Plätze bei Tageseltern würden immer stärker nachgefragt, so Jens Schöbel von der Edewechter Gemeindeverwaltung.

 Was ist notwendig?

Diese hatte für die Ausschusssitzung, an der auch die Mitglieder des Kindergartenausschusses der lutherischen Kirchengemeinde als Träger einiger Kitas teilnahmen, folgende zukunftsorientierte Projekte vorgeschlagen: Beim lutherischen Kindergarten „Unterm Brückenbogen“ in Jeddeloh II soll auch eine Krippengruppe eingerichtet werden. Dazu bedarf es Räumlichkeiten inklusive Schlaf-, Sanitär- und eines Hauswirtschaftsbereichs. Der lutherische Jonathan-Kindergarten in Osterscheps soll einen weiteren Gruppenrum erhalten, außerdem soll der Personalraum erweitert werden.

Mindestens einen weiteren Gruppenraum soll auch der Edewechter Kindergarten „Lüttje Hus“ erhalten.   In Friedrichsfehn soll ein weiterer Kindergarten mit vier oder fünf Gruppenräumen entstehen. Die Kapazitäten im Friedrichsfehner Kindergarten und im Kindergarten Sonnenhügel reichen nicht aus; außerdem kann die Außenstelle des Kindergartens Sonnenhügel in der Friedrichsfehner Grundschule nur ein Provisorium sein, da die Schule diese Räume mittelfristig auch benötige. Benötigt werde für eine weitere Krippengruppe auch der Raum der Kindergartengruppe in der Friedrichsfehner Kita „Lüttefehn“.

 Was kostet das?

Mehrere Millionen Euro würde die Umsetzung der vier Vorhaben kosten. Wie hoch die Ausgaben konkret sind, steht noch nicht fest. Dass alle vier Projekte notwendig sind, wurde auch von der Politik so gesehen. Die Ausschussmitglieder wollten sich jedoch noch nicht über die Reihenfolge der Baumaßnahmen festlegen und wann was verwirklicht werden kann. Das gesamte Thema müsse noch intensiver beraten werden, deshalb stimmte man der kurzfristigen Gründung der Arbeitsgruppe zu. Ob eines der Projekte schon 2018 verwirklicht werden kann, steht noch nicht fest.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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