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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Politik: Schepser werden erst 2018 befragt

27.11.2017

Edewecht /Osterscheps Der Auftrag an die Edewechter Gemeindeverwaltung war klar: Einstimmig hatte sich der Bauausschuss des Edewechter Rates im September dafür ausgesprochen, dass vor seiner Ausschusssitzung im November eine Bürgerinformation zum umstrittenen Baugebiet in Osterscheps stattfinden soll. Außerdem sollte die Verwaltung ein Kita-Konzept vorlegen, damit die Kommunalpolitiker erfahren, wie sich der Bedarf an Kita-und Krippenplätzen in Osterscheps entwickelt. Schon jetzt platz der Kindergarten Osterscheps aus allen Nähten, kann kaum weitere Kinder aufnehmen und eine von Eltern so sehr gewünschte Krippe gibt es auch noch nicht.

Schon seit den 1990er Jahren gibt es Überlegungen, die (landwirtschaftlichen) Flächen an der Osterschepser Straße zwischen Schule und Lindendamm als Bauland auszuweisen. Dafür setzt sich die SPD-Ratsfraktion ein, allen voran SPD-Ratsherr Wolfgang Krüger, der auch Vorsitzender des Ortsbürgervereins Scheps ist. SPD und FDP im Rat fordern, dass Osterscheps zusammenwächst und die Flächen bebaut werden. Die CDU will zunächst wissen, welche Auswirkrungen das Baugebiet auf die Kita-Situation hat, UWG und Bauern sehen die Bebauung kritisch.

Diesen Dienstag, 28. November, tagt nun der Bauausschuss (18 Uhr, Astrid-Lindgren-Schule), doch das Thema „Neues Baugebiet an der Osterschepser Straße nahe der Schule“ steht nicht auf der Tagesordnung. Ganz allgemein soll jedoch über Bauflächen in allen Dörfern der Gemeinde gesprochen werden. Eine Bürgerinformation hat es bislang auch nicht gegeben.

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Wie Rolf Torkel, Allgemeiner Vertreter der Bürgermeisterin, auf Anfrage der NWZ sagte, sei (im nichtöffentlich tagenden Verwaltungsausschuss) entschieden worden, dass man Arbeitsergebnisse aus einem Arbeitskreis der Dorfregion Edewecht-West abwarten wolle. Dieser tagt am 7. Dezember. Die Arbeitsergebnisse sollen dann bei der Bürgerversammlung nächstes Jahr vorgestellt werden.

Der Arbeitskreis, der aus rund 25 Bürgern aus Osterscheps und Westerscheps sowie aus Wittenriede besteht, ist einer von dreien in der Dorfregion Edewecht-West. Alle drei beschäftigen sich mit Themen in ihren Dörfern wie demografischer Wandel oder Baumöglichkeiten.

„Das Baugebiet an der Osterschepser Straße soll mit der Brechstange durchgesetzt werden“, sagt der Osterschepser Landwirt Axel Lehmann, der mit Berufskollegen gegen das Baugebiet an dieser Stelle kämpft. Jedwede Kritik an dem Baugebiet würden im Arbeitskreis, in dem er auch mitarbeite, abgeschmettert, Vorschläge, wie z.B. eine Erweiterung der Siedlung Frerichs Placken (in Westerscheps gäbe es ähnliches) niedergemacht. Steif und fest werde von den Befürwortern behauptet, dass alle Flächen für das Baugebiet zur Verfügung stünden, darunter auch jene, die Lehmann bewirtschafte. Diese gebe er jedoch nicht her. Vertreter der Verwaltung, die auch an den Sitzungen teilnähmen, würden zweifelhafte Statements nicht richtigstellen. Das Planungsbüro, das mitarbeitete, habe nur dieses Baugebiet im Blick und lote keine anderen Baumöglichkeiten aus. Im Arbeitskreis habe es sogar eine Abstimmung über dieses Baugebiet gegeben. 13 hätten dafür gestimmt, 6 dagegen, 7 hätten sich enthalten.

Auch SPD-Ratsherr und OBV-Vorsitzender Wolfgang Krüger, flammender Verfechter des Baugebiets an der Osterschepser Straße, gehört diesem Arbeitskreis Dorfregion an. Er bestätigte, dass es eine Abstimmung gegeben habe und dass das Planungsbüro dieses mögliche Baugebiet betrachte. Die Gemeindeverwaltung habe sich ein Votum gewünscht. „Zwei Landwirte, die Flächen an der Osterschepser Straße bzw. am Lindendamm hätten, wollen verkaufen“, so Krüger. So könne man mit dem Baugebiet zumindest beginnen.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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