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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Ausschuss berät über umstrittene Planung

29.03.2019

Edewecht 14 Punkte umfasst die Tagesordnung der Sitzung, zu der sich am nächsten Dienstag, 2. April, der Bauausschuss des Edewechter Rates versammelt: Vor allem zwei Punkte dürften die Zuhörer besonders interessieren.

Zum einen geht es dabei um die sogenannte Innenverdichtung von Edewecht und Friedrichsfehn. Planungsbüros wurden damit beauftragt, zu untersuchen, inwieweit man die Bebauung am und rund um den Edewechter Baumschulenweg sowie in Friedrichsfehn in der alten Wohnsiedlung zwischen Friedrichsfehner Straße, Dorfstraße, Fasanenweg und Rehweg verdichten könne. Erste Ergebnisse sollen nun in der Sitzung vorgestellt werden. Gegen weitere Mehrfamilienhäuser am Edewechter Baumschulenweg hatten sich in einer der jüngsten Bauausschusssitzungen bereits Bürger ausgesprochen.

Das zweite Thema, das für viel Diskussionsstoff sorgen wird, ist der Bebauungsplan Nr. 195 „Westlicher Ortseingang Friedrichsfehn“ in Kleefeld und die dazugehörende Änderung des Edewechter Flächennutzenplanes. Hier will die Gemeinde die baurechtlichen Grundlagen dafür legen, dass das Bus- und Fuhrunternehmen von Wolfgang Hilgen Erweiterungsmöglichkeiten erhält und zudem ein Misch- und Gewerbegebiet für Kleinunternehmen geschaffen wird. In der Bevölkerung sorgt das Ganze für Aufregung, weil Hilgen in einem Antrag auf Erarbeitung eines Bebauungsplanes auch den Einsatz einer mobilen Steinbrechanlage hatte prüfen lassen. Anwohner bangen um Ruhe, befürchten Lärm und Staub. Eine Bürgerinitiative gründete sich, Hilgen selbst hatte gegenüber der NWZ erklärt, dass „hier nichts geschen werde, was die Umwelt und irgendeinen Friedrichsfehner stört“.

Im Ausschuss sollen nun die Stellungnahmen von Behörden und Bürgern dargestellt werden. Gesprochen werden soll auch über Vorschläge von der BI. Eine Entscheidung werde nicht gefällt, so Rolf Torkel, Allgemeiner Vertreter der Bürgermeisterin.

Außerdem wird ein Planer in der Sitzung erste Ergebnisse für die Erarbeitung einer Ortsgestaltungssatzung für Edewecht vorstellen. Beschäftigen werden sich die Politiker auch mit der Änderung des Bebauungsplanes 66 in Portloge, wo ein Mischgebiet in ein allgemeines Wohngebiet verwandelt werden soll. Außerdem wird über Anträge beraten, bei denen es um das Bauen auf einem Hintergrundstück in Wildenloh und entlang der Wischenstraße in Jeddeloh II geht.

Die Sitzung beginnt am Dienstag um 18 Uhr in der Astrid-Lindgren-Schule in Edewecht. Vor und nach den Beratungen sind Einwohnerfragestunden geplant.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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