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NWZonline.de Region Ammerland Politik

CDU will wissen: Wo steht Edewecht 2040?

16.01.2019

Edewecht „Wo steht Edewecht 2040?“ – Dieser Frage widmete sich die CDU-Fraktion bei ihrer Klausurtagung. Als positiv für die Entwicklung Edewechts kristallisierte sich dabei die gute Konjunktur heraus – bedingt durch Standortfaktoren wie niedrige Gebühren und Steuern.

Doch die Ratsmitglieder sehen auch Verbesserungsbedarf: So weise der 450 Meter lange Bereich der Hauptstraße von der Oldenburger Straße bis zur Holljestraße mehrere Engpässe auf. Auch die Weiterentwicklung der angrenzenden Straßen Grubenhof und Bahnhofstraße kamen zur Sprache. Der Ortskern müsse mit einem Konzept aufgewertet werden.

Ginge es nach Jürgen Kuhlmann und Christian Eiskamp, so wäre ein völlig neuer Charakter denkbar, der der Verkehrssicherheit diene. Eine Tempo-20-Zone mit schmalerer Fahrbahn und breiterem Fußweg schlugen die Ratsherren vor. Auch die Möglichkeit, den Schwerlastverkehr zu verringern oder ganz durch das Industriegebiet zu leiten, zogen sie in Betracht. Wichtig nach Ansicht der Christdemokraten für ein Gesamtkonzept: ein Ideenwettbewerb und eine Bürgerbeteiligung auf Grundlage einer erneuten Verkehrszählung. Nach dem Willen der CDU-Fraktion soll auch der öffentliche Nahverkehr nach Oldenburg ausgebaut werden. Eine Anbindung über Petersfehn in Richtung Universität sei zu überlegen.

Industrie- und Gewerbegebiete, so die CDU weiter, wolle man behutsam weiterentwickeln. Auch Bauplätze für Wohnbebauung seien nach wie vor im Gemeindegebiet knapp. Auch Verdichtung und Hinterbebauung sollten konsequent genutzt werden. Wert lege man darauf, dass in reinen Wohngebieten mit Einfamilienhäusern bei Baulücken nur Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften entstehen sollten.

Diskutiert wurde auch über die Betreuungssituation von Kindern: Krippen-, Kindergarten- und Tagesmütterplätze würden knapp, so die CDU. In den Kindergärten gehe der Trend weg von den Nachmittags- hin zu den Vormittagsplätzen – Erweiterungen seien notwendig.

Lebhaft diskutiert wurden Ideen zur Nachnutzung des derzeitigen Stadiongeländes: So könnte das Freibad um ein Babybecken erweitert werden. Der Wohnmobilstellplatz könnte vom Rathaus dorthin ziehen und es wäre Platz für Tennis-Außenplätze, Abenteuerspielplatz, Wohnhäuser und Parkraum.

Schließlich solle der Breitbandausbau vorankommen. Die CDU hat dies mit Anträgen im Kreistag und Gemeinderat unterstützt. Weitere 5800 Haushalte sowie Schulen und Gewerbegebiete sollen bis 2021 an das Glasfasernetz angeschlossen werden.

Ingo Schmidt Redakteur / Redaktion Westerstede
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