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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Edewecht und Zwischenahn: neue Grenze

27.05.2019

Edewecht Die Gemeinden Bad Zwischenahn und Edewecht grenzen unmittelbar aneinander. Im Bereich der Bauerschaften Portsloge/Ekern und Kleefeld/Kayhauserfeld bilden die Straßen Goldene Linie, Portsloger Straße und Portsloger Damm diese Grenze. Teilweise verläuft die Grenze inmitten der Fahrbahn, so dass eine direkte Zuordnung der Straßen zu einem der beiden Gemeindegebiete bislang nicht erfolgen konnte.

Ein ca. 650 Meter langes südliches Teilstück der Goldenen Linie soll auf die Gemeinde Edewecht übertragen werden, die hierfür bereits die Unterhaltung übernommen und diese vor einigen Jahren auch ausgebaut hat. Der nördliche Teil der Portsloger Straße von der Goldenen Linie bis zur Einmündung der Alpenrosenstraße wird ebenfalls an die Gemeinde Edewecht übertragen. Der südliche Teil des Portsloger Dammes, der nahtlos daran anschließt, soll an die Gemeinde Bad Zwischenahn übertragen werden.

Die geplante Grenzänderung hat für die anliegenden Einwohnerinnen und Einwohner keine Folgen, da lediglich die Straßengrundstücke betroffen sind. Keiner der Anwohnerinnen oder Anwohner muss befürchten, einem anderen Gemeindegebiet zugewiesen zu werden.

„Die geplante Grenzänderung macht es uns leichter, unsere Planungen zur Sanierung des Portsloger Dammes und der Wildenlohslinie fortzuführen und mögliche Fördergelder zu beantragen“, so erläutert Zwischenahns Bürgermeister Dr. Arno Schilling die Bereitschaft seiner Gemeinde, den Grenzverlauf zu verändern. Auch seine Kollegin, Edewechts Bürgermeisterin Petra Lausch, sieht in der geplanten Grenzänderung einen Gewinn für beide Gemeinden: „Wir haben mit dieser Grenzänderung dann klarere Verhältnisse, obwohl es in der Vergangenheit auch keine strittigen Entscheidungen gegeben hat.“

Um die Grenzänderung durchführen zu können, müssen vorher die Einwohnerinnen und Einwohner der betroffenen Gemeinden angehört werden. Im Rahmen dieser Anhörung können diese in der Zeit vom 25. Mai bis 24. Juni den Entwurf des Grenzänderungsvertrages in den beiden Rathäusern einsehen und eine Stellungnahme dazu abgeben.

Über den Grenzänderungsvertrag soll in den Ratssitzungen am 25. Juni in Bad Zwischenahn und am 2. Juli in Edewecht entschieden werden. Sollten sich die Räte für die Grenzänderung aussprechen, ist der beschlossene Vertrag noch von der Kommunalaufsicht des Landkreises Ammerlands genehmigen zu lassen.

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