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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Sigrid Rakow geht nach 22 Jahren

08.12.2018

Edewecht Viel Lob hatte die 66-Jährige SPD-Politikerin für das langjährige Miteinander im Kreistag übrig: „Es war eine unheimlich tolle Zusammenarbeit, denn ich kenne Landkreise, in denen es ganz anders läuft.“ Die konstruktive und harmonische Kooperation sei ein „Riesenpfund“, resümierte Rakow und ergänzte: „Was wir hier miteinander schaffen, ist großartig.“ Und dennoch: Gründe gibt es für sie genug, nun auf ihre Mandate als Kreistagsabgeordnete wie auch als Ratsfrau in Edewecht zu verzichten: „Ich bin seit einem Jahr in Rente und habe drei Kleiderschränke“, erklärte die 66-Jährige, „einen in Berlin, einen in Edewecht und einen dazwischen.“

Engagement für Bingo-Umweltstiftung

Zur Ruhe setzen wird sich Sigrid Rakow aber nicht: „Für die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung (NBU) reise ich durch ganz Niedersachsen und versuche, Geld für Projekte zu verteilen.“ Geld, das unter anderem auch in die dauerhafte Unterbringung und barrierefreie Ausstellung der Vogelpräparate-Sammlung von Georg Wilts im Park der Gärten geflossen ist. „In diese Stiftung möchte ich mehr Zeit investieren“, kündigte Rakow an.

„Letztendlich musste ich mir die Frage stellen, was das Beste für den Kreistag ist“, verriet die scheidende Kreistagsabgeordnete, „und das ist eine Person, die sich dieser Tätigkeit mit voller Konzentration widmen kann.“ Dr. Hans Fittje, ebenfalls aus Edewecht, wird als Ersatzperson den frei werdenden Sitz für die SPD einnehmen.

Deutliche Worte für Rakows Wirken

Susanne Miks vom Grünen-Kreisverband fand stellvertretend für alle Fraktionen deutliche Worte für das langjährige Wirken Sigrid Rakows im Kreistag: „Du hast ein Talent, das nicht jeder hat – du kannst für Ausgleich sorgen und den Druck aus dem Kessel nehmen.“ Darüber hinaus lobte Miks den Sachverstand der Bildungs- und Umweltexpertin: „Das, was du sagtest, war immer auch so.“

Frank Oeltjen, Fraktionsvorsitzender der SPD im Kreistag, betonte: „Du wirst uns fehlen und wir danken dir für das, was du für den Landkreis getan hast.“ Unter großem Applaus und stehenden Ovationen verabschiedete schließlich auch Landrat Jörg Bensberg Sigrid Rakow, die abschließend ankündigte: „Von jetzt an werde ich all den Unsinn machen, für den bisher kein Platz war.“

Ingo Schmidt Redakteur / Redaktion Westerstede
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