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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Baufortschritt In Friedrichsfehn: Grundstein für neue Kita

02.12.2019

Friedrichsfehn Schippe um Schippe füllt Petra Lausch die Aushöhlung in einer Wand des Rohbaus mit Zement aus. Peter Voss legt schließlich eine Zeitkapsel hinein. Danach verbauen die Bürgermeisterin und der Architekt fachmännisch eine Reihe Steine, unter der die Hülse mit Tageszeitungen, Münzen, Bauplänen und den Ratsbeschlüssen für die neue Kindertagesstätte in Friedrichsfehn verschwindet. Damit legten Lausch und Voss den Grundstein für den Neubau direkt neben der Krippe Lüttefehn, in dem nach dem Sommer 2020 drei Krippen- und zwei Kindergartengruppen mit insgesamt bis zu 100 Kindern untergebracht werden.

„Für die Nachbarn wird sich hier viel verändern. Hier kann wichtige Arbeit für junge Menschen geleistet werden“, sagt Lausch. Viele junge Familien mit Kindern würden nach Friedrichsfehn ziehen, sie schätzten die Nähe zur Stadt Oldenburg. „Deshalb steigt der Bedarf nach Plätzen in der Kinderbetreuung stark an“, erklärt Lausch die Notwendigkeit der neuen Kita.

Fertigstellung im August

Bis August 2020 soll das Gebäude fertig sein. Dann könnte die Kita nach den Sommerferien eröffnet werden. „Wir geben jetzt noch einmal richtig Gas, bevor der große Frost kommt“, verspricht Voss. Tatsächlich sind die Erdarbeiten bereits abgeschlossen und viele Außenmauern stehen bereits. Für die Bauarbeiten seien ausschließlich Firmen aus der Region beauftragt worden. „Das hat auch bei der Kostenkalkulation geholfen, da wir viele Unternehmen schon kennen“, sagt Lausch.

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Mit dem Baufortschritt würde man bisher voll im Soll liegen. „Wir gehen deshalb davon aus, dass es bei den kalkulierten 2,8 Millionen Euro Gesamtkosten bleiben wird“, sagt der Petersfehner Architekt Voss. Erwartet werden Zuschüsse in Höhe von 540 000 Euro vom Land und 380 000 Euro vom Landkreis Ammerland. Damit bleiben noch 1,88 Millionen Euro für Gebäude, Außenanlagen und Mobiliar, die die Gemeinde zahlen muss. Die Zuschüsse sind gedeckelt. Das bedeutet, sollten die Kosten höher ausfallen als erwartet, würde es kein zusätzliches Geld geben.

Die Trägerschaft für die Kita wird die Gemeinde nicht selbst übernehmen. „Es wird eine Ausschreibung geben, mit der wir einen qualifizierten Träger suchen, der die Kita-Arbeit leisten kann“, sagt Lausch. Das sei ein Novum in der Gemeinde Edewecht, im Kita-Gesetz werde eine Trägervielfalt aber ausdrücklich erwünscht. Es würde bereits einige Anfragen von möglichen Trägern geben.

Um Zeit zu sparen, hatte man sich bei den Bauplänen für eine Kita im Vareler Stadtteil Büppel bedient. „So konnte wir sichergehen, dass das Gebäude förderfähig ist, da bereits die Genehmigungen vorlagen“, erklärt Lausch.

Energiesparend

Jeder Gruppenraum wird eine Küche bekommen. „Damit die Kinder schon früh lernen, was es bedeutet zu kochen“, erklärt Lausch. Zudem wird es für die Kinder einen Bewegungsraum geben. Neben den für die tägliche Kita-Arbeit benötigten Räumen wird ein Sprachförderraum vorgehalten. „Inklusion ist ein wichtiges Thema für uns.“

Der Bau wurde nach der neusten Energiesparverordnung geplant und ist ebenerdig. „Falls wir in einigen Jahren nicht mehr so einen hohen Bedarf haben, kann das Gebäude für andere Bereiche genutzt werden“, sagt Lausch. Architekt Voss erklärt, dass der Innenbereich flexibel gestaltbar ist. „Das war einer der Gründe, weshalb wir uns für diese Planung entschieden haben“, so Bürgermeisterin Lausch.

Arne Jürgens Redakteur / Redaktion Westerstede
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