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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Klefer-Brücke in Augustfehn II bald Geschichte?

11.12.2018

Godensholt Die Tagesordnung ist lang und einstimmig wird so mancher Punkt sicherlich nicht entschieden werden: Der Aper Gemeinderat hat an diesem Dienstag, 11. Dezember, bei seiner letzten Sitzung im Jahr 2018 vieles und auch Umstrittenes zu entscheiden. Getagt wird ab 18 Uhr im Gasthof Rothenburg in Godensholt.

Was wird aus der Klefer-Brücke in Augustfehn II? Soll die Jahrzehnte alte und sanierungsbedürftige Überwegung für Fußgänger und Radfahrer abgerissen werden, wie es die Ratsmehrheit bereits im Sommer beschlossen hatte? Die Mehrheit des Straßen- und Brückenausschusses hatte sich, nachdem die Brücke aus Sicherheitsgründen im September erst gesperrt und dann nach einem Belastungstest im Oktober wieder geöffnet worden war, nach entsprechenden Gutachten für den Abriss ausgesprochen. Bis die neuen Brücken (bei der Friedenskirche und der Ersatz für die Lind-Brücke) fertig seien, solle versucht werden, die Klefer-Brücke zu erhalten, hat die Ausschussmehrheit gefordert. Bürger und die UWG-Ratsfraktion hatten sich jedoch dafür ausgesprochen, die geplanten Abrisskosten in die Sanierung der Brücke zu stecken. Außerdem waren Listen mit 250 Unterschriften für den Erhalt der Klefer-Brücke im Rathaus abgegeben worden. Ebenso umstritten wie der Abriss der Brücke ist auch die Erweiterung des Baugebiets Altona in Tange. Nicht grundsätzlich gegen ein Baugebiet, sondern gegen eines im Eckbereich Bucksander Weg/Schedemannsweg hatten sich 103 Bürger aus Tange und Nordloh ausgesprochen und das mit ihrer Unterschrift bekräftigt. Die Mehrheit des Bauausschusses sieht jedoch keine Alternative.

Auch ums liebe Geld geht es diesen Dienstag: Eine finanzielle Herausforderung wird 2019 für die Gemeinde werden, rund zehn Millionen Euro – so viel wie noch nie – will Apen investieren, und das bei einem Haushaltsvolumen von 17,8 Millionen Euro. Diese vor allem über Kredite finanzierten Projekte werden die Schulden kräftig in die Höhe treiben.

Außerdem geht es unter anderem um Aufwandsentschädigungen für die Feuerwehr, die Schaffung eines Fahrbahnteilers am Ortseingang Apen aus Richtung Westerstede, den Ausbau des Breitbandnetzes und um die Frage, ob die Gemeinde Mitglied im Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband werden soll. Entschieden werden soll auch, ob der Jugendtreff Augustfehn künftig mit der Kreisvolkshochschule angeboten und ein Runder Tisch eingerichtet werden soll, der sich mit den Namen für Straßen, Plätze und Brücken im Wohngebiet Augustfehn-Hengstforde beschäftigt.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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