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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Serie: Grüße aus                    Weißrussland

12.02.2014

Godensholt /Lindernerfeld Früher hing ein großes Bild in der Stube über dem Sofa von Margarete Wempens Tante. Darauf zu sehen war ein stattlicher junger Mann in Uniform und Mütze aus Godensholt. „Damals haben wir das Bild im Gedenken an meinen im Krieg gefallenen Onkel Heinrich aufgehängt“, blickt Margarete Wempen zurück. Auch heute ist das Bild noch in ihrem Besitz, nur ziert es nicht mehr die Wohnzimmerwand.

Der 19 Jahre junge Heinrich Wempen wurde 1914 aus seiner heilen Welt gerissen und in den Ersten Weltkrieg geschickt. Der gelernte Uhrmacher hatte erst kürzlich eine Umschulung in Hannover zum Bankfachangestellten beendet, da wurde seine Welt auf den Kopf gestellt.

Zusammen mit 22 weiteren jungen Männern der 4. Korporalschaft des 52. Infanterieregiments zog Wempen im Juli 1915 nach Russland. Wempens Einheit kämpfte in Nawahradak und Lida im Nordwesten Weißrusslands, bevor sie vom rheinischen Kammerwald nach Sagory in Frankreich versetzt wurden. Kurz vor Kriegsende wurde der Godensholter am 8. Juni 1918 in Frankreich tödlich verletzt. In seiner Todesanzeige, die am 3. Juli 1918 im „Ammerländer“ veröffentlicht wurde, steht, dass „Musketier Heinrich Wempen am 8. Juni im Alter von 23 Jahren bei den schweren Kämpfen im Westen den Heldentod erlitten hat“.

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Lange Zeit herrschte Unklarheit über den Weg von Heinrich Wempen im Ersten Weltkrieg. Die umfangreiche Sammlung aus Bildern und Feldpost verdankt Margarete Wempen ihrem Vetter: „Er hat in Frankreich nach den Hintergründen geforscht und ist auf viele alte Dokumente gestoßen. Ich bin froh, dass wir so viele Informationen zusammenbekommen haben.“


Ein Spezial finden Sie unter   www.nwzonline.de/erster-weltkrieg 
Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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