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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Unbekannte zerstören Protestschilder gegen geplanten Windpark

03.08.2019

Heubült Unbekannte haben in dieser Woche in Heubült die Protestschilder der Bürgerinitiative Rastede-Nord/Varel-Süd gegen die geplanten Windkraftanlagen im Rasteder Norden zerstört. Alke Höpken von der Bürgerinitiative berichtet, dass die Drähte, mit denen die Schilder befestigt worden waren, abgekniffen wurden, und dass die Schilder zerschlagen wurden. „Sturmschäden sind mehr als unwahrscheinlich“, teilt sie mit.

Im Juli 2018 hatte die Bürgerinitiative die auffälligen Schilder entlang der Spohler Straße aufgestellt. Mit Aussagen wie „Keine Windmonster im Rasteder Norden“ oder „Wollen wir unsere Dörfer verunstalten?“ wollten die Mitglieder damit ihre Sorge zum Ausdruck bringen, dass in dem Gebiet der Bau mehrerer Windkraftanlagen geplant ist. Bürger fürchten negative Auswirkungen auf Mensch und Umwelt durch die Anlagen (Schattenwurf, Lärm, Verschandelung des Landschaftsbildes, negative Einwirkungen auf Flora und Fauna). Insgesamt zehn Windkraftanlagen sollen auf vier Flächen im Rasteder Norden entstehen. Fünf Anlagen sind nördlich und südlich der Spohler Straße im Bereich Wapeldorf/Heubült geplant, zwei in Lehmdermoor und drei südlich der Lehmder Straße.

Die Planungsverfahren seitens der Gemeindeverwaltung sind mit einem mehrheitlichen Beschluss (Wapeldorf/Heubült, Lehmdermoor) und einem einstimmigen Beschluss (Lehmden) des Gemeinderates Anfang April beziehungsweise Ende Juni abgeschlossen worden.

Bevor an den drei Standorten tatsächlich Windenergieanlagen gebaut werden dürfen, ist jetzt aber eine Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz erforderlich. Erst diese ermöglicht es dem Investor, der Windkonzept Projektentwicklungs GmbH & Co.KG aus Wiefelstede, sich bei der Bundesnetzagentur zu bewerben, um den Zuschlag für den Bau von Windenergieanlagen zu bekommen. In diesem Zusammenhang wird auch eine umfangreiche Überprüfung aller Gutachten und Unterlagen durch die Fachbehörden erfolgen, sagte Erster Gemeinderat Günther Henkel seinerzeit im Zuge der politischen Beratungen.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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