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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Hier finden Geflüchtete ein Heim

13.06.2016

Jeddeloh I „Welcome – Bienvenue und herzlich willkommen“ hieß es am Sonntag im früheren Verwaltungsgebäude einer ehemaligen Ziegelei in Jeddeloh I. Zum „Tag der offenen Tür“ hatte dort die Johanniter-Unfallhilfe eingeladen. Sie verzeichnete regen Zulauf, und einige Flüchtlinge begrüßten die Gäste mit einem freundlichen „Moin Moin“.

In dem jahrelang leerstehenden Haus wurde eine Flüchtlingsunterkunft mit 30 Räumen für maximal 80 Flüchtlinge eingerichtet. Es entstanden Räumlichkeiten vom Doppelzimmer bis zum Achtbettzimmer. Dazu wurden fünf Küchen, nach Geschlechtern getrennte Duschräume, eine Fahrradwerkstatt und ein Nähzimmer eingerichtet. Ein Sozialraum mit einem Tischfußballspiel und Internetanschlüssen soll ferner das Miteinander fördern. In der oberen Etage des Sozialraums wurden Computer mit Deutschkursen aufgestellt. Darüber hinaus bietet die Kreisvolkshochschule dort Sprachkurse an.

Es seien noch einige behördliche Abnahmen zu vollziehen, so dass in etwa ein bis zwei Wochen die ersten Menschen aus den Kriegsgebieten einziehen können, erläuterte Frank Komrowski, Leiter des Johanniter-Ortsverbandes.

Träger der Gemeinschaftsunterkunft ist die Gemeinde Edewecht, die das Haus von einer Spedition angemietet hat. Die Betreuung der Flüchtlinge und deren Beaufsichtigung übernehmen Johanniter-Mitarbeiter, die rund um die Uhr erreichbar sind. Geholfen wird den Menschen, die überwiegend aus Syrien, Afghanistan und dem Irak kommen, bei Behördengängen, Arztbesuchen oder ähnlichen Anliegen.

Primär soll die Selbstständigkeit des Einzelnen gefördert werden, so Komrowski. Unter den Flüchtlingen habe er nur dankbare, zuvorkommende Menschen erlebt. Probleme mit Personen aus unterschiedlichen Kulturen gebe es nicht. Man würde sich gegenseitig helfen.

Für die Einrichtung würden noch Sideboards, kleinere Schränke oder Kommoden gesucht, auch gebe es einen großen Bedarf an Fahrrädern und Fahrradteilen, so Komrowski.

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