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NWZonline.de Region Ammerland Politik

BAUGEBIET: Initiative fordert Abstimmung

20.07.2006

METJENDORF Die Initiative hatte 160 Unterschriften gesammelt. Nun will sie eine Bürgerbefragung.

Von Christian Bartsch METJENDORF - Die Frage, über wie viele Zu- und Abfahrten das in Metjendorf an der Ofenerfelder Straße geplante Baugebiet auf dem „Harms-Gelände“ erschlossen werden soll, bewegt weiter die Gemüter: „Ich kann einfach immer noch nicht verstehen, warum die Entscheidung im Bauausschuss noch einmal gekippt ist“, sagt der Metjendorfer Rüdiger Winkelmann, einer der Organisatoren der Aktionsgemeinschaft „Verkehrsberuhigtes Wohnen am Rotkehlchenweg und Eichelhäherweg/Bachstelzenweg“.

Gemeinsam mit Giesela Schwanke und Christian Richter hatte er rund 160 Unterschriften von Anwohnern gesammelt, um eine ausschließliche Pkw-Anbindung über die Ofenerfelder Straße zu erreichen. Nachdem der Verkehrsausschuss diesen Ansatz ebenfalls befürwortete, hatte wenige Tage später der Bauausschuss doch für eine Anbindung über alle vier möglichen Straßen votiert (die NWZ berichtete). Mittlerweile hat auch der Gemeinderat entsprechend beschlossen.

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„Wir rennen durch die Nachbarschaft und sammeln 160 Unterschriften und dann sammeln die Anwohner der Ofenerfelder Straße zehn Unterschriften und alles kippt“, kritisiert Winkelmann, „das kann ich nicht verstehen.“ Für ihn stehen wirtschaftliche Interessen hinter der Entscheidung: „Die Verkäuflichkeit der Grundstücke würde bei nur einer Anbindung leiden.“ Winkelmann fragt: „Warum lässt man die betroffenen Bürger nicht abstimmen?“

„Wir haben nun einmal eine indirekte Demokratie, in der die gewählten Ratsvertreter entscheiden“, entgegnet Bürgermeister Helmut Völkers. Zudem stamme der Plan für die nun beschlossene Erschließung aus dem Jahr 1999 – „ist also lange bekannt“. Bauamtsleiter Bernhard von Drehle bestätigt auf NWZ-Anfrage: „Ja, von den Anwohnern der Ofenerfelder Straße gibt es lediglich zehn Unterschriften.“ Dies sage aber nichts über die Richtigkeit des Sachverhaltes aus. „Nicht die Unterschriften, sondern das Verkehrsgutachten haben den Ausschlag gegeben.“

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