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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Wohnbaugebiet In Ipwege: Platz für 50 neue Grundstücke

28.03.2019

Ipwege Nachdem Ende Februar mehrere Bäume im geplanten Wohngebiet nördlich der Feldstraße in Ipwege gefällt worden waren und so das Bauleitverfahren gebremst hatten, scheinen die Unstimmigkeiten nun ausgeräumt zu sein. Das Planverfahren verzögert sich wegen der Fällaktion allerdings um mindestens ein Vierteljahr, sagte Gemeindepressesprecher Ralf Kobbe am Mittwoch.

Rückblick: Am 25. Februar sollte im Bauausschuss der Satzungsbeschluss vorbereitet, am kommenden Montag das Verfahren im Rat dann abgeschlossen werden. Doch es kam anders. Ein Anwohner informierte Politik und Verwaltung, dass der Eigentümer eines Privatgrundstückes, das Teil des neuen Bebauungsplanes ist, Bäume gefällt hatte, die im Plan zum Erhalt festgesetzt werden sollten. Die entsprechenden Tagesordnungspunkte wurden sodann im Bauausschuss abgesetzt.

In dieser Woche konnte das Verfahren nun fortgesetzt werden. Der Weg für die rund 50 neuen Wohnbauplätze in Ipwege scheint jetzt frei zu sein. Mehrheitlich befürwortete der Ausschuss die überarbeitete Planung, zu der Bürger und Behörden jetzt aber noch einmal Stellung beziehen können. Der Satzungsbeschluss kann deshalb frühestens in der Ratssitzung Ende Juni erfolgen.

Die gefällten Bäume hatten ursprünglich als optische Abgrenzung zwischen einer ehemaligen Hofstelle und dem neuen Baugebiet dienen sollen. Da der Bebauungsplan bislang nicht rechtskräftig ist, standen sie allerdings noch nicht unter Schutz. Rechtlich sei die Fällaktion deshalb in Ordnung gewesen, sagte Kobbe.

Da die Bäume nicht mehr standen, musste der Bebauungsplan jedoch überarbeitet werden. Er sieht nun ein Anpflanzgebot für die Fläche vor. Im Plan heißt es dazu: „Im nördlichen Bereich des Plangebietes befanden sich ortsbildprägende und ökologisch wertvolle Gehölzstrukturen (Einzelbäume). Um eine ortsbildprägende Bedeutung sowie die ökologische Funktion wieder herzustellen, wird eine private Grünfläche zum Anpflanzen von Bäumen, Sträuchern und sonstigen Bepflanzungen festgesetzt.“

Im Bauausschuss sprach Lars Krause (SPD) die Baumfällaktion noch einmal an. Er brachte kein Verständnis dafür auf, dass bereits vor dem endgültigen Satzungsbeschluss im Rat Bäume auf dem Gelände gefällt wurden. Auch wenn dies wohl rechtlich zulässig gewesen sei, könne man eine solche Aktion keinem Bürger mehr vermitteln. „So etwas muss in Zukunft unterbleiben“, sagte Krause.

Abgesehen davon gab es parteiübergreifend Zustimmung für das Baugebiet. Nur die UWG sprach sich gegen die Planung aus, weil sie andere Vorstellungen davon habe, wie Wohnraum geschaffen werden sollte, so Theo Meyer.

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Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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