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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Gemeinsam Waldprojekt retten

09.04.2018

Jeddeloh I Olaf Lies, Niedersachsens Umweltminister, war sichtlich beeindruckt von dem, was er in Jeddeloh I zu sehen und zu hören bekam: Vom großen ehrenamtlichen Engagement des Vereins „Der Jeddeloher Busch“, seinen zahlreichen Projekten, den großen Sturmschäden und den vielen Ideen für den Wiederaufbau. Gemeinsam mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Dennis Rohde sowie der Ammerländer SPD-Kreistagsvorsitzenden Freia Taeger und Edewechts stellvertretendem Bürgermeister Dr. Hans Fittje war der Minister nach Jeddeloh gekommen.

Die heftigen Herbststürme im vergangenen Jahr hatten dem Waldverein „Jeddeloher Busch“ kräftig zugesetzt: 25 Jahre Jugendarbeit wurden in wenigen Stunden zerstört. Dort, wo der Verein und federführend die Familie Enno und Marianne Jeddeloh vielfältige Veranstaltungen anboten, befand sich ein Trümmerfeld. Bäume waren entwurzelt, Hütten der Kinder und das Wikinger-Erlebnisgelände zerstört, Wege waren unpassierbar.

Und so stand im Winter lange auf der Kippe, ob der Privatwald der Familie Jeddeloh weiterhin als grüner Lernort von Kindergartengruppen und Schulklassen genutzt werden kann, für Ferienpassaktionen wie Hobbit- oder Ninjaspiele zur Verfügung steht oder gar als Kulisse für Theateraufführungen.

Doch weil die Jeddelohs sehr viel Hilfsangebote z.B. durch das Technische Hilfswerk Westerstede und die Feuerwehr Edewecht bekamen, beschlossen sie und die anderen Vereinsmitglieder, die Arbeit fortzusetzen. Doch ohne finanzielle Unterstützung kann der Wiederaufbau nicht erfolgen, erläuterten Enno Jeddeloh und dessen Sohn Gunnar. Mit der Gemeinde, Stiftungen und anderen Organisationen sind die Jeddelohs im Gespräch, um Gelder zu erhalten. Kostenvoranschläge müssen von Firmen für diverse Anträge besorgt werden. Mindestens 50 000 Euro wird der Wiederaufbau kosten, ist sich Enno Jeddeloh sicher.

Finanzielle Unterstützung konnte der Umweltminister dem Verein nicht zusagen. „Für Schäden gibt es kein Geld, aber für neue Projekte“ so der Politiker und empfahl, sich an die Bingo-Stiftung und die Stiftung Kulturschatz zu wenden.

Doch nicht nur der Besuch des Ministers stand am Wochenende auf dem Programm des Waldvereins. Vereinsmitglieder und andere Helfer sowie 25 Pfadfinder waren im Einsatz, um z.B. die Wanderwege und den Grillplatz wiederherzurichten.

„Es geht weiter“, sagt Enno Jeddeloh. Die ersten Termine seien bereits vereinbart wie z.B. eine Waldaktion im Rahmen der Oldenburger Ferienpassaktion. Hütten für die Kinder habe man zwar nicht mehr, aber der Vereine wollen nun mehrere große Zelte kaufen. Diese würden an dicken Bäumen befestigt und könnten 50 Zentimeter und mehr über dem Waldboden schweben.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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