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KIRCHE: Katholiken träumen von Sydney

30.08.2007

BAD ZWISCHENAHN Ihr Ziel ist gesteckt. Es heißt „Sydney 2008“. Denn im kommenden Jahr findet in der australischen Millionenstadt der nächste Weltjugendtag statt. Und an dem wollen die jungen Katholiken aus Bad Zwischenahn, Edewecht und Rastede teilnehmen.

Dafür tun sie viel. Unter dem Motto, „Wer keinen Mut zum Träumen hat, der hat auch keine Kraft zum Kämpfen“, nutzen sie jede Möglichkeit, sich das Geld für ihre Reise zu verdienen. „Auf der Zwischenahner Woche haben wir zum Beispiel Kaffee, Kuchen und Crêpes verkauft“, sagt die 16-jährige Claudia. Auch auf dem Ammerländer Katholikentag haben die Jugendlichen Stände aufgebaut. Dazu kam der Verkauf alter Weihnachtsdekorationen im Forum der St.-Marien-Kirche, eine Teilnahme am Flohmarkt in Altjührden und die Sponsorenrallye um das Zwischenahner Meer, die Mitte September das zweite Mal stattfinden soll. Dort wird auch Nico wieder aufs Fahrrad steigen – er hatte das Gewässer im vergangenen Jahr innerhalb von drei Stunden dreimal umrundet und so das meiste Geld eingesammelt. „Ich würde gerne nach Sydney, um mal etwas anderes zu sehen. Es ist sicher auch schön, mit der Gruppe zu fahren“, sagt der 16-Jährige, der zu den wenigen Jungs der 17-köpfigen Gruppe gehört.

Organisiert wird das Projekt ehrenamtlich. Leiterin Rosi Möller hat sich nach ihren tollen Erfahrungen auf dem Weltjugendtag 2006 in Köln ganz dem Ziel Sydney verschrieben. „Das liegt mir am Herzen“, sagt sie.

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Auch Miriam Jacobs war schon in Köln dabei. „Es war toll, Menschen aus anderen Ländern zu treffen. Wir haben zum Beispiel Polen kennen gelernt und kein Wort von dem verstanden, was die gesagt haben. Aber wir haben uns toll unterhalten“, sagt die 22-Jährige und lacht.

Um solche Erfahrungen auch in Sydney zu machen, müssen die Jugendlichen noch viel Arbeit leisten. „Rund 25 000 Euro wird die Fahrt insgesamt kosten“, schätzt Gruppenleiterin Rosi Möller. Ein Siebtel des Geldes habe man schon verdient. „Im Januar werden wir entscheiden, ob wir das Projekt durchziehen können.“

Falls nicht, gebe es zumindest noch eine Alternative: „Dann fahren wir nach Rom“, sagt Rosi Möller. „Das“, betont sie, „ist aber nur Plan B“.

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