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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Harry-Wilters-Preis: Mut und Einsatz Jugendlicher gewürdigt

08.02.2016

Rastede „Ihr bekommt diesen Preis, weil Ihr vorbildlich gemacht habt, wozu Ihr gewählt wurdet!“, sagte der Laudator Konstantin Kuhle bei der Verleihung des Harry-Wilters-Preises der FDP Rastede an die Schülervertretung der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Rastede am Sonnabend im Palais. Der 26-jährige Kuhle aus dem niedersächsischen Dassel ist Bundesvorsitzender der Jungen Liberalen.

Carsten Helms, FDP-Ortsvorsitzender, erklärte in seiner Begrüßung, dass es sich um die sechste Verleihung des Preises handelte. Erstmals ginge der Preis nicht an eine Einzelperson, sondern an eine Gruppe. Wie schon in den vergangenen Jahren wurde der Preis in Erinnerung an Harry Wilters verliehen. Der überzeugte Liberale wurde 1946 Rastedes erster Nachkriegs-Bürgermeister und behielt dieses Amt 22 Jahre inne. Über seine Amtszeit wurde gesagt, dass er stets größten Wert darauf gelegt hatte, dass jeder die Achtung vor dem anderen nicht verliere.

Daran knüpfte Kuhle in seiner Rede an. Er lobte das Engagement der Schülervertretung und fand drei entscheidende Punkte für die Auszeichnung: Als erstes hätten die demokratisch gewählten Vertreter dieses Ehrenamt mit Leben ausgefüllt, ihr Recht auf Mitwirkung genutzt und eine klare Haltung vertreten.

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Zweitens setzten diese jungen Menschen ein deutliches Zeichen gegen die angebliche Politikverdrossenheit und unpolitische Jugend. Sicherlich sei ihnen auch mal der Vorwurf gemacht worden, zu unerfahren zu sein – doch das Gremium habe sich davon nicht beirren lassen. Und drittens sei die Rückkehr an den Verhandlungstisch ein Zeichen vorbildlicher Diskussionskultur gewesen.

Im vergangenen Jahr hatte die Schülervertretung unter anderem die Schülerdienste bestreikt und war den Schulvorstandssitzungen fern geblieben. Das alles passierte in der Kontroverse um die Mehrarbeit für Gymnasiallehrer, aufgrund derer die Lehrer einen Klassenfahrtenboykott ausgerufen hatten.

Kuhle betonte, es ginge hier nicht darum, die eine oder andere Meinung zu unterstützen, sondern den Mut und das Engagement Jugendlicher auszuzeichnen. Dass er damit richtig lag, zeigte sich auch an der Teilnahme von Schulleitung, Lehrern, Eltern und Förderverein an dem Empfang.

Unter großem Beifall nahmen drei der vier amtierenden Schülervertreter den Preis entgegen: Sonja Mager, Sarah Kreikenbohm und Eike Buss bedankten sich für die Auszeichnung und erinnerten sich an ihre Aktionen. So habe die Fahrt zur Demo in Hannover sie mit anderen Schulen und deren Vertretern vernetzt.

Eike Buss betonte auch, dass Protest keinesfalls Alltag an der KGS sei und lobte das sehr gute Schulklima. Er nutzte die Gelegenheit, um auf die anstehende Valentins-Aktion hinzuweisen. Dabei könnten sich Schüler individuell beschriftete Herzen zukommen lassen.

Passend dazu hörten die Gäste vor dem Sektempfang dann noch ein Musikstück von Matthias Grafe, der mit seinem Klavierspiel die Veranstaltung begleitete. Er spielte „Waiting For Love“ von Avicii und erhielt für seine Beiträge noch einmal großen Applaus.

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