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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Nach der Wahl ist vor der Wahl

13.09.2016

Westerstede Zugewinne bei CDU und UWG, Verluste bei SPD, FDP und Grünen: Mit diesen Ergebnissen der Kommunalwahl in Westerstede befassten sich auch noch am Tag nach der Wahl die Parteien und Wählergemeinschaften. „Das tut weh“, meinte SPD-Vorsitzender Frank Lukoschus. Seine Fraktion wird im neuen Stadtrat auf einen Sitz verzichten müssen. Der langjährige Ratsherr Adolf Bauer wird nicht mehr vertreten sein.

Rückblickend habe die SPD in den vergangenen fünf Jahren vieles bewegt und auch nicht so populäre Entscheidungen zugunsten des Gemeinwohls mitgetragen, wenn sie von der Richtigkeit überzeugt gewesen sei, so Lukoschus. „Natürlich muss man das Wählervotum ernst nehmen und etwas verändern. Vielleicht haben wir unsere politischen Entscheidungen nicht klar genug nach außen hin kommuniziert“, erklärte der SPD-Vorsitzende in einer ersten Einschätzung.

Einen Sitz weniger hat auch die FDP. „Wir haben aber mit elf Prozent trotzdem ein gutes Ergebnis erzielt, man kann zufrieden sein“, unterstrich der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Jürgen Drieling, der dennoch bedauerte, dass Ratsherr Dieter Meinen nicht mehr den Sprung in den Rat geschafft habe. Die Einbußen an Wählerstimmen führt er auf die kleine Zahl an Kandidaten zurück. „Wir waren beispielsweise in Ocholt gar nicht vertreten“, nennt er ein Beispiel. Bei der nächsten Wahl wolle man das ändern.

Keineswegs als Debakel will Stefan Töpfel, Sprecher der Westersteder Grünen, das Wahlergebnis werten. Seine Partei gibt im neuen Kommunalparlament einen Sitz ab. „Mit zehn Prozent können wir uns durchaus gegen die anderen behaupten“, betonte er. „Wir haben uns ein zweistelliges Ergebnis gewünscht und bekommen.“ Seine Partei habe im Wahlkampf darunter gelitten, dass einige „tragende Köpfe“ nicht mehr dabei gewesen seien. „Es braucht einfach etwas Zeit, bis sich Kandidaten etabliert haben.“

Kerstin Schumann Redakteurin / Redaktion Westerstede
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