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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Nach Protesten ruhige Sitzung

09.11.2016

Edewecht Der Protest war kurz, aber deutlich: Ein halbes Dutzend junger Leute kam, als Edewechts Bürgermeisterin Petra Lausch am Dienstagabend gerade die neuen Ratsmitglieder verpflichtete, in die Mensa der Edewechter Oberschule, rief „Nazi-Raus“ und andere Sprüche. Hintergrund: Wolfgang Stöver (NPD) hatte – wie es gesetzlich vorgeschrieben ist – als ältestes Ratsmitglied die konstituierende Sitzung des neuen Edewechter Gemeinderates eröffnet.

Als der Mann der rechtsextremen Partei erneut das Wort ergriff, schallte ihm wieder „Nazis raus“ entgegen. Lausch forderte die „Antifaschistische Aktion“ auf, die Sitzung nicht weiter zu stören oder zu gehen. Darauf zogen die Protestler schließlich friedlich ab.

Formalien bestimmten die eineinhalbstündige Sitzung. Zum neuen Ratsvorsitzenden wurde erneut Axel Hohnholz (CDU) gewählt, der dieses Amt schon in der vergangenen Ratsperiode inne hatte. Zu seinem Vertreter wurde Wolfgang Krüger (SPD) bestimmt.

Wiedergewählt wurde als stellvertretender Bürgermeister Dr. Hans Fittje (SPD). Auch die CDU-Fraktion stellt mit Gundolf Oetje einen der beiden gleichberechtigten Stellvertreter von Bürgermeisterin Lausch. Hohnholz und Krüger, Fittje und Oetje waren allesamt in offener Abstimmung ohne Gegenstimmen gewählt worden.

Für das Amt des stellvertretenden Bürgermeisters hatte sich selbst auch Michael Krause von der Linken vorgeschlagen. Er konnte nicht gewählt werden, weil er dafür hätte Mitglied des Edewechter Verwaltungsausschusses sein müssen, was er nicht ist.

Im neuen Rat stellt die CDU mit 14 Mitgliedern die stärkste Fraktion, die SPD verfügt über elf Sitze, die Grünen haben drei, die FDP und die UWG zwei. Linke und NPD bekamen bei der Kommunalwahl im September ein Mandat. Koalitionen wurden nicht gebildet, mit wechselnden Mehrheiten sollen Ratsbeschlüsse zustande kommen.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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