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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Antrag Der Spd: Langes Warten auf Kinderspielplatz in Nethen

15.02.2020

Nethen Als Lars Krause am 11. April 2019 den Antrag stellte, dass in Nethen ein Kinderspielplatz eingerichtet werden sollte, war er noch stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion und steckte gerade mitten im Wahlkampf. Sein Schreiben richtete er damals richtigerweise an Bürgermeister Dieter von Essen. Inzwischen ist Krause selbst Bürgermeister in Rastede und saß in dieser Woche an der Seite des Bauausschussvorsitzenden Hans-Dieter Röben, als nach zehn Monaten erstmals über den Antrag beraten wurde.

Rund 20 000 Euro würde es laut Verwaltung kosten, in Nethen einen Spielplatz anzulegen. Außerdem müsse mit laufenden Unterhaltungskosten von rund 2000 Euro gerechnet werden. Schon in seinem Antrag hatte Krause geschrieben, der Dorfplatz am Hirtenweg böte sich an. Eine alternative und zentraler gelegene Fläche stehe nicht zur Verfügung, stellt die Verwaltung auch heute fest.

Der Standort wurde vom Ausschuss aber eher kritisch gesehen. So hinterfragte Gerd Langhorst (Grüne), ob der Dorfplatz wirklich der richtige Ort sei? Auch Reiner Wessels (CDU) gab zu bedenken, dass ein Spielplatz auf dem Dorfplatz keine Komfortlösung sei.

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Der Dorfplatz werde nicht nur, wie von der Verwaltung beschrieben, vom Ortsbürgerverein und vom Verein für Deutsche Schäferhunde genutzt, so Wessels. Auch Boßel- und Schützenverein nutzten das Gelände. Es sollte daher vor einer Entscheidung mit allen Vereinsvorständen in Nethen gesprochen werden. Eine weitere Anregung der Politik: Es sollte versucht werden, den Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband als Sponsor zu gewinnen. Der OOWV betreibt in Nethen ein Wasserwerk.

Trotz der Zweifel am Standort war sich die Politik einig, in Nethen einen Kinderspielplatz schaffen zu wollen. „Einen Spielplatz, der diese Bezeichnung verdient, gibt es in Nethen nicht“, begründete Monika Sager-Gertje (SPD). Theo Meyer (UWG) sah ebenfalls dringenden Handlungsbedarf. „Das vorhandene Angebot liegt auf einer Skala von eins bis zehn eher im Minusbereich“, sagte er. Es dürfe kein Alibi-Spielplatz entstehen.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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