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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Nun doch Gespräch mit Nachbarn

18.02.2015

Wiefelstede Der Wiefelsteder Verwaltungsausschuss (VA) hat in seiner nicht öffentlichen Sitzung am Montag überraschend nun doch die Gemeindeverwaltung mehrheitlich beauftragt, weitere Gespräche mit den Nachbarkommunen Rastede und Varel zum Thema möglicher gemeinsamer Windpark zu führen. Dies teilte Bürgermeister Jörg Pieper am Dienstag auf NWZ -Anfrage mit. Er hatte das Gremium – wie bereits im Bau- und Umweltausschuss vor einer Woche angekündigt – am Montag über ein zuvor stattgefundenes Gespräch mit den beiden Nachbarkommunen informiert. Über den Inhalt machte Pieper am Dienstag keine weiteren Angaben: Darüber sei seitens der beteiligten Kommunen zunächst „Stillschweigen“ vereinbart worden. Der VA entschied jedenfalls, die Verwaltung mit weiteren Gesprächen mit Rastede und Varel zu beauftragen.

Eine Woche zuvor hatten Vertreter der CDU, UWG und FDP im Bau- und Umweltausschuss erwartungsgemäß einen entsprechenden Antrag der SPD bezüglich solcher Gespräche über einen gemeinsamen Windpark, der auch den Bereich Herrenhausen/Hullenhausen mit einbeziehen könnte, mit 6:5 Stimmen noch abgelehnt. Der Antrag beinhaltete auch, die Ergebnisse der Gespräche im Bau- und Umweltausschuss am 22. Juni vorzustellen.

SPD-Ratsherr Jörg Weden hatte im Bau- und Umweltausschuss argumentiert, der Windenergie werde derzeit in der Gemeinde nicht ausreichend substanziell Raum gegeben. Auch wenn die SPD Pläne der EWE, in Hollen einen Windpark errichten zu wollen, aus städtebaulichen Gründen ablehne, so sei sie doch für eine Konzentration an wenigen Standorten statt einer „Verspargelung“ der Landschaft. Weden hielt aufgrund von Planungen der Nachbargemeinden eine Fläche in Herrenhausen/Hullenhausen und eine weitere in Neuenkruge an der A 28 für geeignet.

Der Verwaltungsausschuss hatte sich nach der jüngsten Kommunalwahl bislang stets mehrheitlich gegen weitere Windparkpläne im Gemeindegebiet ausgesprochen. Auch ein Repowering der bestehenden drei Windenergieanlagen in Conneforde wurde und wird von CDU, UWG und FDP abgelehnt, solange die betroffenen Anwohner dies nicht wollen. Deshalb überraschte die Empfehlung des Bau- und Umweltausschusses, den Antrag der SPD für Gespräche mit den Nachbargemeinden bezüglich eines möglichen gemeinsamen Windparks im Gemeindenorden abzulehnen, auch nicht wirklich.

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