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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Oft bedrohlichen Situationen in Europa ausgesetzt

15.03.2016

Rastede „Niemand ist ein Zigeuner“ steht in großen Buchstaben auf dem Plakat in der Neuen Aula der Kooperativen Gesamtschule (KGS) in Rastede. Weitere Banner hängen am Montagmorgen von der Galerie herab in den voll besetzten Raum. „500 000 Sinti und Roma fielen den Nationalsozialisten zum Opfer“, „40 Prozent der Deutschen wollen keine Sinti und Roma als Nachbarn“ oder „Schimpft uns nicht Zigeuner“ steht darauf geschrieben.

Es geht um die Diskriminierung der Sinti und Roma in Europa. Auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft „Für den Frieden“ ist Romani Rose zu Gast in der Schule. Der Vorsitzende des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma ist seit 2001 Pate der „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und ist nach 2003 zum zweiten Mal zu Gast in Rastede.

„Ich bin sehr geehrt, hier Pate an der Schule sein zu dürfen“, sagte Rose im Gespräch mit den Schülerinnen Katja Effertz und Lana Wenning. Sie sprachen mit dem prominenten Gast über seine Aufgaben im Zentralrat, über die Diskriminierung der Sinti und Roma in Europa und über Rassismus.

Rose sagte, dass die Roma in Osteuropa nach dem Wechsel von der Plan- und zur Marktwirtschaft zu den Verlierern gehörten und einer Perspektivlosigkeit ausgesetzt seien. Und in Westeuropa seien Roma oft bedrohlichen Situationen ausgesetzt. So würden sie beispielsweise anderen gegenüber ihre Zugehörigkeit zur Minderheit der Roma verschweigen, um nicht aus dem gesellschaftlichen Leben ausgegrenzt zu werden.

„Wir wollen die Situation der Roma in diesen Ländern verbessern“, sagte Rose. Gemeinsame Aufgabe müsse es sein, „Verantwortung zu übernehmen für den Rechtsstaat und die Demokratie“.

Die Diskussion verfolgten auch Bürgermeister Dieter von Essen, Schulleiter Gerd Kip und einige Ratsmitglieder. Musikalisch begleitete das Trio Sinti Swing aus Oldenburg die Veranstaltung.


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Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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