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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Keine Steuererhöhungen und weniger Schulden

22.12.2017

Osterscheps Der Gemeinde Edewecht geht es gut. Der Rat hat einstimmig den Haushalt für das Jahr 2018 auf seiner Sitzung gebilligt. Für das kommende Jahr rechnet die Gemeinde mit Einnahmen in Höhe von 38,1 Millionen Euro. Dem stehen Ausgaben von 37,5 Millionen Euro gegenüber.

Insgesamt will die Gemeinde einen Überschuss von 598 500 Euro erwirtschaften. Allerdings muss hier eine Einmalzahlung des Landkreises in Höhe von 620 000 Euro berücksichtigt werden. Diese hat laut dem Bericht maßgeblich zu dem Ergebnis beigetragen. Hinzukommen die sprudelnden Steuereinnahmen.

Die Steuersätze bleiben auch für das Jahr 2018 gleich. Weiterhin 300 Prozentpunkte betragen die Hebesätze für die Grundsteuern A und B. Bei der Gewerbesteuer bleibt es bei 325 Prozentpunkten. Dies sind die niedrigsten im ganzen Ammerland.

Die Hundesteuer bleibt ebenfalls unverändert. 42 Euro kostet weiterhin der erste Hund, der zweite bleibt bei 78 Euro. Teurer wird es für Spielhallenbetreiber. Sie müssen künftig 20 anstelle von 15 Prozent ihres Einspielergebnisses zahlen.

Insgesamt sieht der Finanzhaushalt für das kommende Jahr Investitionen von rund 10,3 Millionen Euro vor. Hierfür müssen keine neuen Kredite aufgenommen werden. Das Geld dafür stammt aus den gut gelaufenen Vorjahresergebnissen. Am meisten Geld wird für Baumaßnahmen ausgegeben. Die Haushaltsreserven schrumpfen aber auf 1,3 Millionen Euro.

2,3 Millionen Euro sollen zudem in Sanierungsmaßnahmen fließen. Am meisten berücksichtigt werden hierbei Gebäude der Gemeinde. Die Schulden sollen im kommenden Jahr weiter sinken. Hatte Edewecht beispielsweise im Jahr 2015 einen Schuldenstand von knapp 6,9 Millionen Euro, 2018 sollen es 4,8 Millionen sein.

Steigen hingegen werden das dritte Jahr in Folge die Personalaufwendungen. Für das kommende Haushaltsjahr plant die Gemeinde mit Mehrkosten von einer knappen halben Million. Die Ausgaben steigen so auf 9,5 Millionen Euro. An den Landkreis zahlt die Gemeinde 7,7 Millionen Euro.

Trotz der positiven Situation steht die Gemeinde vor Herausforderungen. In den kommenden Jahren rechnet Edewecht mit steigenden Kosten für die Instandhaltung von Gebäuden und Straßen. Die Nachfrage nach Kinderbetreuung und im Schulbereich werde zu Investitionsaufwand führen, heißt es weiter in dem Bericht.