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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Senioren: Pflegekammer als Einrichtung umstritten

04.05.2011

FRIEDRICHSFEHN „Der Pflegeberuf ist ein Beruf mit Zukunft“. Das stellte Heidemarie Mundlos, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU im Niedersächsischen Landtag, bei einer Diskussion über den Niedersächsischen Landespflegebericht 2010 im „Landhaus“ Friedrichsfehn fest. Eingeladen zu diesem Treffen, an dem Träger von Senioreneinrichtungen, Mitarbeiter aus dem Pflegebereich, Ammerländer Vertreter des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und Vertreter des Landkreises teilnahmen, hatten der CDU-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär Thomas Kossendey und der Evangelische Arbeitskreis der Ammerländer CDU.

Während der rund zweistündigen Diskussion wurden verschiedene Themen aus der ambulanten und stationären Seniorenpflege erörtert. So machte der Sozialdezernent des Landkreises Ammerland, Ingo Rabe, deutlich, dass es im Ammerland extrem viele ältere Menschen gäbe, die über Wohneigentum verfügten. Um diese Senioren später ambulant oder auch stationär pflegen zu können, müsse eine entsprechende Versorgung geschaffen werden. Durch den demografischen Wandel werde es zukünftig immer weniger Pflegekräfte geben. Man müsse sich, so Rabe, dafür einsetzen, dass das Image des Pflegers positiv verändert werde.

Die Vorsitzende des DGB-Kreisverbandes Ammerland des DGB, Meike Quade, machte darauf aufmerksam, dass viele Kräfte in der Seniorenpflege nur Teilzeit und auf 400-Euro-Basis arbeiten würden. Um eine qualitativ gute Pflege leisten zu können, müssten Kräfte in der Seniorenpflege besser bezahlt werden.

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Pflegekammer umstritten

Kontrovers wurde im „Landhaus“ darüber diskutiert, ob man eine Pflegekammer für Mitarbeiter in den Pflegeberufen einrichten solle. Während einige argumentierten, dass eine solche Einrichtung sich nachhaltig Gehör bei der Politik verschaffen könne, sahen andere die Gefahr einer zusätzlichen Bürokratisierung.

Heidemarie Mundlos, stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende im Niedersächsischen Landtag, sagte zu, die verschiedenen Anregungen mit in künftige Gesprächen über die Gestaltung der Seniorenpflege in Hannover einfließen zu lassen. Unter anderem solle kritisch hinterfragt werden, dass bei der Bewertung von Senioren- und Pflegeeinrichtungen schnell gute Noten verteilt würden, obwohl Transparenz nicht immer gegeben sei. Einen noch höheren Stellenwert als bisher müsse zudem alles erhalten, was mit demenzkranken Menschen zu tun habe.

Auftakt für mehr

Das Thema Seniorenpflege, so MdB Kossendey, werde die Parteien und Institutionen in Zukunft immer stärker beschäftigen. Die parteiübergreifende Veranstaltung in Friedrichsfehn, die bei einem Treffen zwischen Kossendey und Meike Quade vom DGB initiiert wurde, könne nur der Anfang sein. Nach den Kommunalwahlen im Herbst wolle man das vielschichtige Thema weiter behandeln.

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