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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Politik will Bahn in die Spur bringen

12.06.2017

Augustfehn /Apen /Ocholt Die Regio-S-Bahn endet in Bad Zwischenahn. Für Teile des Ammerlandes ist die Anbindung zwar ein Fortschritt. Die Bahnhöfe Augustfehn, Apen und Ocholt sind jedoch abgehängt. Und das dürfte sich so schnell nicht ändern. Denn in der Neuausschreibung des öffentlichen Nahverkehrs in Niedersachsen sind die drei Bahnhöfe wieder nicht vertreten – auch wenn man das aus dem Ammerland anders gefordert hatte.

Im Kreistag wollten die Grünen nun eine gemeinsame Resolution aller Fraktionen erreichen. Doch im Laufe der Diskussion entschied sich der Kreistag dann dafür, das Landrat Jörg Bensberg die Argumente aus dem Ammerland noch einmal in Hannover deutlich machen soll.

Woran es hakt, dass das westliche Ammerland abgehängt bleibt, dafür gibt es immer wieder verschiedene Argumente. „Erst hieß es, es gäbe keinen Bedarf, dann gab es auf einmal technische Gründe“, kritisierte Peter Meiwald (Grüne). Dass es einen Bedarf gäbe, zeige das Beispiel Bad Zwischenahn. Mit der Anbindung des Bahnhofes sei die Zahl der Fahrgäste enorm gestiegen.

Außerdem sei eine direkte Verbindung zum Haltepunkt an der Uni-Wechloy für die Gemeinde Apen und die Stadt Westerstede sehr wichtig.

Frank Oeltjen (SPD) sieht eine ganze Reihe verschiedener Probleme. Es sei vor allem die Technik an der Strecke, die das Haupthindernis darstelle. „Man schaue sich nur das Theater mit dem Bahnübergang Holtgast an. Da ist die Signalanlage sei 14 Monaten defekt“, so der Verkehrsexperte. Entlang der Strecke sei die Technik hoffnungslos veraltet. Oeltjen sieht enormen Modernisierungsbedarf.

Hartmuth Orth (UWG) verwies auf die langen Schrankenschließzeiten in Augustfehn. Mit mehr Zügen würde dies noch weiter zunehmen, zumal die Strecke dort eingleisig ist. Jörg Brunßen (CDU) plädierte für ein gemeinsames Vorgehen.

Dazu kam es auch. Einstimmig beauftragte der Kreistag den Landrat, in Hannover vorstellig zu werden.

Jasper Rittner
Redaktionsleitung
Redaktion Westerstede/Oldenburg
Tel:
04488 9988 2601

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