• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Ammerland Politik

Ein weiterer parteiloser Kandidat

14.11.2018

Rastede Ein weiterer parteiloser Kandidat will sich in Rastede als Bürgermeister bewerben. Der 34-jährige Patrick Junker aus Varel will sich im kommenden Jahr zur Wahl stellen.

Nach dem Rasteder Jens Meinert ist Junker damit der zweite parteilose Bewerber. Ebenso wie Meinert muss auch Junker zunächst mindestens 170 Unterstützerunterschriften sammeln, um als Kandidat zugelassen zu werden.

Außerdem stehen bisher Alexander von Essen (CDU) und Lars Krause (SPD) als Kandidaten fest. Die Bürgermeisterwahl findet in Rastede am 26. Mai statt, parallel zur Europawahl. Amtsinhaber Dieter von Essen (CDU) hatte im September angekündigt, für eine weitere Amtszeit nicht zur Verfügung zu stehen.

Junker wurde in Wilhelmshaven geboren und wuchs in Bockhorn auf. Nach der Schulzeit verpflichtete er sich für acht Jahre bei der Bundeswehr. Hier habe er nach eigenen Aussagen viel Zwischenmenschliches gelernt und konnte nebenbei seinen ersten Bildungsweg mit dem Beruf des Kommunikationselektronikers erfolgreich abschließen.

Junker besuchte dann das Abendgymnasium in Oldenburg, wo er auch einige Jahre lebte. Für sein Studium der Elektrotechnik an der Technischen Universität zu Berlin und eine Lehrerausbildung im Studiengang Politikwissenschaft und Biologie zum Studienrat für das Gymnasium an der Freien Universität zu Berlin, verließ er für einige Jahre seine Heimat.

Junker erhielt ein Stipendium für ein Studienjahr in der Schweiz. Deshalb ging er als Stipendiat für das Swiss European Mobility Programme nach Zürich. Dort absolvierte er ein Auslandspraktikum am Institut für Politikwissenschaft. Zwei Jahre arbeitete Junker zudem im Deutschen Bundestag mit.

„Ich möchte als zukünftiger Bürgermeister von Rastede die Bürgernähe zur Chefsache machen, indem ich vor allem unsere Gemeindeteile regelmäßig besuchen werde, um die Bürger und Bürgerinnen an wichtigen Entscheidungen teilhaben zu lassen“, sagt Junker, der sich mit Rastede verbunden fühlt, weil er hier Freunde hat und die Gemeinde sehr interessant findet.

Mit dem offenen Konzept „#Gemeinsam #Rastede #Gestalten“ möchte der 34-Jährige alle beteiligen. Es müsse dringend verloren gegangenes Vertrauen zurückgewonnen und eine transparente Politik für eine gute Zukunft Rastedes angeboten werden, sagt der Kandidat.

Für Junker steht die Zukunftsfähigkeit durch eine zunehmende Digitalisierung im Vordergrund. Unabhängig davon müssten die Erwartungshaltungen von Bürgern enger und fester einbezogen und berücksichtigt werden. Es sollten Besuche der Gemeindeteile und Diskussionsrunden für den Bürger stattfinden. Darüber hinaus müsse die Sicherung des Einzelhandels und der Landwirtschaft in der Region verstärkt und gestärkt werden, unterstreicht Junker.

Frank Jacob
Rastede/Wiefelstede
Redaktion Rastede
Tel:
04402 9988 2620

Weitere Nachrichten:

CDU | SPD | Bundeswehr | Bundestag | Europawahl

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.