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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Drei Themengärten und ein Turm

14.11.2018

Rastede Themengärten, eingefasst von Hecken und verbunden durch Spazierwege, dazu ein Wasserlauf, ein Pavillon für kulturelle Veranstaltungen, eine große Wiese und ein Aussichtsturm: So stellen sich die Gemeindeverwaltung und die Landschaftsarchitekten des Büros Kilian und Kollegen die Neugestaltung des ehemaligen Sportplatzgeländes an der Mühlenstraße in Rastede vor. Vor rund 40 Zuhörern wurde der Plan am Montagabend im Ausschuss für Bau, Planung, Umwelt und Straßen erstmals öffentlich in der Neuen Aula der Kooperativen Gesamtschule präsentiert – zusammen mit drei weiteren Gestaltungsvarianten (siehe Infokasten).

Eine Beratung und Beschlussfassung zu den vier Varianten erfolgte im Bauausschuss jedoch nicht. Vorsitzende Susanne Lamers sagte eingangs, dass den Fraktionen eine Vorbereitung nicht möglich gewesen sei, weil ihnen die Unterlagen von der Gemeindeverwaltung erst am Freitagabend zur Verfügung gestellt worden waren. Die Fraktionen hätten sich deshalb vor der Sitzung darauf verständigt, zunächst die Präsentation zu verfolgen und dann fraktionsintern darüber zu beraten. Das Thema muss nun in einer der kommenden Sitzungen erneut auf die Tagesordnung gesetzt werden.

Weitere Gestaltungsmöglichkeiten für die ehemalige Sportanlage an der Mühlenstraße

Wasser vielseitig erleben: Der Vorentwurf sieht eine Vergrößerung des Ellernteichs vor. Geschwungene Stege führen über und durch das Wasser. Auf diese Weise kann der Naturraum Wasser aus einer anderen Perspektive erlebt werden. Ein Steg über den Teich interpretiert den historischen Teichverlauf. Eine flache Böschung lässt Besucher bis ans Wasser treten. Weitläufige Spazierwege führen um den Teich und die sich anschließende Parklandschaft. Ein Sonnendeck lädt zum Entspannen ein.

Gesundheit und Bewegung: In diesem Vorentwurf windet sich ein Wasserband durch den neuen Parkbereich. Spazierwege queren mehrfach den Wasserlauf mit schlichten Holzstegen. In den Kehren des Weges finden sich Angebote zum Thema Gesundheit und Bewegung. In einem der so entstehenden Räume befinden sich Outdoor-Fitnessgeräte. Diese laden Besucher jeden Alters zur Bewegung im Freien ein. Im Heilpflanzen- und Kräutergarten kann man die Blütenpracht genießen und altes Wissen neu entdecken.

Sport und Spiel im Park: In diesem Vorentwurf wird ein modernes Sport- und Bewegungsangebot in den Park integriert. In das Symbol des Blattes, das den Bezug zum Park herstellt, fügen sich Sport- und Spielangebote ein. Die Aktivitäten sind in unterschiedlichen Blättern zu finden. Es ist ein Multifunktionsspielfeld vorgesehen, auf dem Fußball ebenso wie Basketball gespielt werden kann. Auch ein Beachvolleyballfeld, eine große Kletter-Skulptur und eine Boule-Bahn sind vorgesehen.

Damit stockt es mal wieder in der gefühlt unendlichen Geschichte um die Neugestaltung des Areals an der Mühlenstraße. Im Frühjahr 2015 hatte die Gemeinde erstmals drei Planungsbüros beauftragt, die Vorschläge erarbeiten sollten. 60.000 Euro kostete das. Im Februar 2016 startete die Verwaltung dann eine Bürgerbeteiligung. Knapp 30 Bürger reichten ihre Vorschläge ein, danach passierte aber erst einmal nichts. Erst im November 2017 wurden in einer Sitzung die Ideen vorgestellt und ein Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht. Daraus resultierte, dass die Verwaltung Mitte 2018 die Landschaftsarchitekten von Kilian und Kollegen beauftragte, einen konkreten Gestaltungsentwurf zu erarbeiten. Kostenpunkt: 55.000 Euro.

Wie teuer die Neugestaltung des Areals wird, kann derzeit noch niemand sagen. Eine konkretere Kostenschätzung werde die Verwaltung im nächsten Planungsschritt vorlegen, sagte Geschäftsbereichsleiter Stefan Unnewehr im Ausschuss. Eine Umsetzung und auch einen Abschluss der Neugestaltung strebe die Verwaltung noch für 2019 an. Aktuell sind im Haushalt für das kommende Jahr 420.000 Euro eingeplant, ebenso Zuschüsse in Höhe von 200.000 Euro. Unnewehr deutete aber an, dass es teurer werden könnte – je nach Ausstattung seien Kosten bis zu 1,5 Millionen Euro möglich.

Susanne Lamers (CDU) forderte die Verwaltung auf, darzulegen, inwieweit sich die verschiedenen Varianten kostentechnisch unterscheiden. Evelyn Fisbeck (FDP) reichte am Dienstag einen Antrag bei der Verwaltung ein, in dem sie ein Bürgerforum unter der Regie von Dr. Friedrich Scheele fordert. Scheele arbeitet bekanntlich an einem Konzept für den Schlosspark.


Die Unterlagen finden Sie unter   www.rastede.de/politik/bi 
Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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