• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Ammerland Politik

Arbeitsgruppe soll Bäder-Frage klären

18.05.2019

Rastede Die Bäder-Frage soll jetzt von einer Arbeitsgruppe geklärt werden. Und deren Treffen sollen nichtöffentlich sein. Das sagte Gemeindesprecher Ralf Kobbe am Freitag auf Anfrage der NWZ. Zuvor hatte die Verwaltung in einer Pressemitteilung bekanntgegeben: „Um zu einer fundierten Grundsatzentscheidung in der Bäder-Frage zu gelangen, soll sich jetzt eine Arbeitsgruppe dezidiert mit dem Themenkomplex beschäftigen.“ Dies habe der Verwaltungsausschuss (VA) in seiner jüngsten, nichtöffentlichen Sitzung beschlossen.

Das Thema war im VA gelandet, weil der Kultur- und Sportausschuss der Verwaltung in seiner jüngsten Sitzung einen Prüfauftrag gegeben hatte. Diese Empfehlung hätte der VA aber noch bestätigen müssen. Dazu kam es in der Sitzung aber nicht. In der Mitteilung der Verwaltung heißt es dazu: „Der ursprünglichen Beschlussempfehlung aus dem Kultur- und Sportausschuss, bei der es um die Prüfung denkmalschutzrechtlicher Fragen im Zusammenhang mit dem Freibad ging, sei hingegen nicht gefolgt worden.“

In der Mitteilung schreibt die Verwaltung weiter: „Sollen die bestehenden Bäder saniert oder doch lieber neu gebaut werden – womöglich an einem gemeinsamen Standort als Kombibad? Und wäre der ehemalige Sportplatz an der Mühlenstraße ein geeignetes Gelände für ein solches Großprojekt?“ Eine klare Antwort auf diese Fragen zu finden, falle nicht leicht, zumal mit einer Entscheidung finanzielle Belastungen in Millionenhöhe verbunden seien.

Verschiedene Szenarien auf Grundlage bestehender Standards und gewünschter Ergänzungen sowie die damit jeweils verbundenen Kostenschätzungen hatte die Gemeindeverwaltung bereits im März im Kultur- und Sportausschusses vorgestellt. Die Ausschussmitglieder empfahlen daraufhin einstimmig die Prüfung einer Grundvoraussetzung für die dargestellte Sanierung des Freibads: Die Verwaltung sollte demzufolge in Erfahrung bringen, ob der geplante größere Ersatzbau für den Sanitär- und Umkleidebereich aus denkmalschutzrechtlicher Sicht genehmigungsfähig wäre.

Den entsprechenden Beschluss hätte der Verwaltungsausschuss nun fassen müssen. Dazu kam es jedoch nicht. Stattdessen soll eine Arbeitsgruppe die Voraussetzungen für eine Grundsatzentscheidung in der Bäder-Frage schaffen. Dazu gehört voraussichtlich auch die Klärung der Frage, welche Ausstattung ein mögliches Kombibad definitiv haben sollte, teilte die Gemeindeverwaltung mit. Auch dazu herrschten bisweilen recht unterschiedliche Vorstellungen.

Die Arbeitsgruppe wird aus Vertretern sowohl der im Gemeinderat vertretenen Parteien und Gruppen als auch der Verwaltung bestehen. Wie Gemeindesprecher Kobbe auf Anfrage der NWZ sagte, würde es sich üblicherweise um die Fraktions- beziehungsweise Gruppensprecher handeln. Von der Verwaltung würde auf jeden Fall der zuständige Geschäftsbereichsleiter sowie nach Bedarf weitere Vertreter dabei sein.

Kobbe betonte, dass in der Arbeitsgruppe nichts entschieden werde. Es gehe darum, wieder einen roten Faden aufzunehmen und Parameter für das weitere Vorgehen in der komplexen Bäder-Frage zu setzen. Wann die Arbeitsgruppe zum ersten Mal zusammenkommt wird, steht derweil noch nicht fest. „Es gibt noch keinen Termin“, sagte Kobbe.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
Rufen Sie mich an:
04402 9988 2620
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.