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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Ausstellung dokumentiert Verbrechen des NSU

14.01.2019

Rastede Die Arbeitsgemeinschaft „Für den Frieden“ präsentiert in der Kooperativen Gesamtschule in Rastede die Ausstellung „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“ des Nürnberger Instituts für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung. Ab diesem Montag und bis zum 25. Januar ist die Ausstellung im Forum der Schule zu sehen. Die Öffentlichkeit ist zu einem Besuch willkommen.

Auf 24 Tafeln dokumentiert die Ausstellung sowohl die Verbrechen des NSU in den Jahren 1999 bis 2011 als auch die politische Auseinandersetzung nach dem Ende der neonazistischen Terrorgruppe im November 2011.

Die 2018 aktualisierte Wanderausstellung „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“ stellt im ersten Teil die Biografien der Mordopfer Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Mehmet Turgut, Habil Kılıç, İIsmail Yaşar, Mehmet Kubaşık, Theodoros Boulgarides, Halit Yozgat und Michèle Kiesewetter dar. Weitere Tafeln beschäftigen sich mit den Bombenanschlägen in Nürnberg und Köln sowie den Banküberfällen, bei denen unschuldige Menschen teilweise lebensbedrohlich verletzt wurden.

Der zweite Teil beleuchtet das Netzwerk des NSU. Er untersucht zum einen die Szenen der Neonazis, aus denen der NSU hervorgeht. Zum anderen werden Verbindungen neonazistischer V-Leute verschiedener Verfassungsschutzbehörden mit den bisher Verurteilten skizziert. Analysiert werden auch die Gründe, warum die Mordserie lange nicht aufgedeckt wurde, sowie der gesellschaftspolitische Umgang mit dem NSU-Komplex.

Die AG „Für den Frieden“ setzt mit der Ausstellung ihren Kampf gegen den Rechtsextremismus fort. „Wir wollen die Ideologie und die Methoden der heutigen Rechtsextremisten darlegen“, begründet Veronika Dinter die Präsentation der Ausstellung in der KGS. Ihre AG-Kollegin Lara Schubert ergänzt: „Darüber hinaus wollen wir an die Opfer erinnern.“ Und es gehe, so Viola Kuiper aus der Arbeitsgemeinschaft, darum, die Gesellschaft aufzufordern, „sich mit der aktuellen Bedrohung der demokratischen Kultur der BRD durch den Rechtsextremismus aktiv auseinanderzusetzen.“

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