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NWZonline.de Region Ammerland Politik

CDU fordert Plastikverzicht

18.10.2019

Rastede Die Rasteder Veranstaltungen sollen plastikfrei werden. So lautet ein Beschluss des frisch gewählten Vorstands des CDU-Gemeindeverbandes Rastede. Die Christdemokraten hätten einen entsprechenden Antrag formuliert und die Ratsfraktion gebeten, diesen mit dem Gruppenpartner, den Grünen, zu besprechen und in die Ratsgremien einzubringen, heißt es in einer Mitteilung der CDU.

„Über 300 Millionen Tonnen Plastik- und Kunststoff werden pro Jahr hergestellt. Nach dem Gebrauch finden sich die Überreste vielerorts im Straßengraben, den Weltmeeren und in unserer Nahrungskette“, greift CDU-Vorsitzender Tim Kammer die Diskussion im Vorstand auf und macht deutlich: „Wir sehen die Gemeinde hier in der Pflicht als Vorbild zu agieren und wollen den Stein ins Rollen bringen. Umwelt- und Klimaschutz beginnen vor Ort.“

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Konkret gehe es der CDU um Verbrauchsmaterialien wie Strohhalme, Tüten, Einwegbecher, Plastikbesteck oder Verpackungsmaterialien, die durch vergleichbare, nachhaltige Produkte problemlos ersetzt werden können, schreibt die CDU in ihrer Mitteilung. Das Oldenburger Landesturnier hatte in diesem Jahr erstmalig einen Vorstoß gewagt.

„Wir wollen, dass die Gemeinde Rastede alle Nutzer von öffentlichen Flächen und Gebäuden verpflichtet, auf unnötige Produkte aus Plastik zu verzichten. Dazu zählt auch die Verwaltung selbst“, so Kammer. Eine Einschränkung für Veranstalter sehe die CDU nicht, „wohl aber eine positive Veränderung und Anpassung der eigenen Standards.“

Gemeindepressesprecher Ralf Kobbe sagt im Gespräch mit unserer Zeitung, dass im Rathaus solche Einwegprodukte aus Plastik ohnehin nicht verwendet würden: „Plastikteller gibt es hier nicht.“

Bei einem vom Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband im Rathaus aufgestellten Automaten, an dem auch jeder Bürger Trinkwasser zapfen kann, sei mit Einmalpappbechern allerdings nur die zweitbeste Variante gewählt worden. Viele Mitarbeiter im Rathaus würden aber eigene Gläser oder Flaschen nutzen, um an dem rege genutzten Automaten Wasser zu zapfen, so Kobbe.

Die Nutzer von öffentlichen Flächen oder Gebäuden könnten über die Nutzungsverträge aufgefordert werden, auf unnötige Produkte aus Plastik zu verzichten. „Das könnte man sicherlich vertraglich regeln“, sagt Kobbe.

Der CDU-Gemeindeverband stehe derweil Forderungen, einen „Klimanotstand“ für die Gemeinde auszurufen, kritisch gegenüber. „Von einer solchen Rhetorik halten wir nichts. Vielmehr setzen wir auf sinnvolle, konkrete Maßnahmen als auf eine Politik der großen Worte“, so Vorsitzender Kammer. Der Grünen-Ortsverein hatte sich im September mit der Frage befasst, ob für Rastede der Klima-Notstand ausgerufen werden sollte.

Noch in diesem Jahr wolle der CDU-Gemeindeverband zu einem Themenabend einladen und konkrete Ideen mit den Bürgern diskutieren.„Wir haben im Bürgermeisterwahlkampf für eine Politik des Zuhörens, für mehr Transparenz und eine neue Kultur der Offenheit geworben – diese Versprechen sind unser Maßstab und werden nun umgesetzt“, so Kammer.


Tipps zur Vermeidung von Plastik im Alltag finden Sie unter   www.nwzonline.de/plastik-vermeiden 
Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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