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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Vfl Rastede: Minister Pistorius hat Hallenpläne im Blick

13.02.2019

Rastede Dass der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius keinen Scheck mitbringen würde zu seinem Besuch am Dienstagnachmittag im VfL-Sportforum in Rastede, sei „völlig klar“ gewesen, sagte Dirk Hillmer. „Uns geht es darum, im Gespräch zu sein. Er weiß jetzt, was wir haben und was wir brauchen“, sagte der Vorstandssprecher des mit 2517 Mitgliedern größten Vereins im Ammerland.

Was der VfL braucht, ist eine neue Sporthalle. Die Pläne liegen in der Schublade, die Baukosten werden auf 2,4 Millionen Euro geschätzt. Woher das Geld kommen soll, ist indes noch nicht klar. 600 000 Euro werde auf jeden Fall der Verein selbst aufbringen. Das unterstrich Hillmer noch einmal im Gespräch mit Pistorius.

Programm zum Tag der offenen Tür

Das zehnjährige Bestehen des Sportforums feiert der VfL Rastede mit einem Tag der offenen Tür. Am Samstag, 16. Februar, lädt der Verein dazu von 14 bis 16.30 Uhr alle Mitglieder, Sponsoren und interessierten Bürger ein. Besucher sollen einen Einblick in die Vereinsarbeit bekommen. Präsentationen und Bilder stellen die Entwicklung der vergangenen Jahre dar.

Auch Vorführungen sind an diesem Tag geplant. Um 14.30 Uhr gibt es eine Hip-Hop- und Streetdance-Show, um 15 Uhr und um 16 Uhr tritt die Stepptanz-Gruppe auf und um 15.30 Uhr zeigen die Cheerleader ihren Sport. Den Nachmittag über stehen in der Cafeteria Kaffee und Kuchen bereit. Auch ein persönliches Gespräch mit den VfL-Mitarbeitern wird möglich sein. Sie geben Antworten auf Fragen zum Beispiel zum Sportangebot, zum Wiedereinstieg nach längerer Pause oder zur Mitgliedschaft.

Der Minister war einer Einladung des SPD-Bürgermeisterkandidaten Lars Krause gefolgt. Dass es mit dem Besuch so kurzfristig klappen würde, habe ihn selbst überrascht, sagte Krause, den weitere Mitglieder des SPD-Ortsvereins begleiteten. Möglich wurde der Abstecher nach Rastede, weil am Abend ohnehin schon ein Termin in Westerstede im Kalender des Ministers stand.

Nachdem Hillmer einen Überblick über die Aktivitäten und Pläne des Vereins gegeben und dabei insbesondere die Gründe für den vorgesehenen Neubau einer weiteren Sporthalle erläutert hatte, sagte Pistorius ganz deutlich: „Eine Förderung kann nur über Mittel des Landessportbundes gehen.“ Das Problem: Aus diesem Topf erhält der Kreissportbund maximal 100 000 Euro, die er an die ihm angeschlossenen Vereine weitergeben kann. Krause gab im Anschluss an den Ministerbesuch zu bedenken, dass man über diese Deckelung politisch nachdenken müsse. „Wer soll damit etwas finanzieren?“, fragte er.

Pistorius riet dem VfL, Mittel für den Hallenneubau auf Bundesebene einzuwerben. „Der Bund kann keine Kommunen, aber Vereine fördern“, sagte der niedersächsische Innenminister. Krause griff diesen Gedanken auf und kündigte an, dazu mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Dennis Rohde das Gespräch zu suchen.

Hillmer setzt derweil auch darauf, dass die Gemeinde Rastede mehr Geld gibt, als sonst üblich ist. Schließlich gebe es Kooperationen mit den Schulen, die die Halle mitnutzen könnten. „Bis zu 49 Prozent könnte die Gemeinde finanzieren, ohne dass wir europaweit ausschreiben müssen“, sagte der VfL-Vorstandssprecher.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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