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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Sie will Bürgermeisterin werden

09.03.2019

Rastede Die parteilose Kandidatin Prof. Dr. Katrin Hesse aus Oldenburg will für das Bürgermeisteramt in Rastede kandidieren. Um als Kandidatin zugelassen zu werden, muss sie zunächst 170 Unterstützerunterschriften sammeln. Neben dem Rasteder Jens Meinert ist Hesse nach dem Ausscheiden des Varelers Patrick Junker die zweite parteilose Bewerberin. Darüber hinaus treten auch Alexander von Essen (CDU) und Lars Krause (SPD) bei der Bürgermeisterwahl an. Die Wahl in Rastede findet am 26. Mai, parallel zur Europawahl, statt. Amtsinhaber Dieter von Essen (CDU) hatte verkündet, nicht für eine weitere Amtszeit antreten zu wollen.

Geboren wurde Hesse in Oldenburg, wo sie 1983 auch ihr Abitur an der Liebfrauenschule absolvierte. Aufgrund ihres Studiums und aus beruflichen Gründen verließ die 54-Jährige Oldenburg. Sie studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Gießen und Göttingen, bevor sie im Internationalen Vertrags- und Deliktsrecht promovierte. Sie arbeitete unter anderem als Rechtsanwältin und Gestaltungsberaterin sowie als Justiziarin für Medizin- und Arbeitsrecht. Derzeit ist sie Professorin für Wirtschaftsrecht an der Hochschule Fulda. In die hessische Stadt pendelt die 54-Jährige aus Oldenburg, denn vor fünf Jahren zog es sie zurück in ihre Heimatstadt. Sie ist verheiratet und hat einen Sohn.

Erfahrungen in der Politik konnte die Oldenburgerin unter anderem als Kreistagsabgeordnete des Landkreises Fulda oder als nominierte Bundestagskandidatin für die die SPD 2009 sammeln. Nach Unstimmigkeiten trat sie jedoch aus der Partei aus.

Hesse beschreibt das Bürgermeisteramt als sehr vielschichtig. Man habe mit jedem Typ Mensch aus der Gemeinde zu tun. „Das ist genau das, was mich absolut reizt“, erklärt Hesse, die Rastede zu ihrer Heimat zählt und im Ort Freunde hat. In Rastede möchte sie zudem ihre Berufs- und Lebenserfahrungen einbringen. Sie möchte dabei Gespräche mit den Bürgern suchen, ihnen zuhören und sie informieren. „Meine Tür wird immer offen sein.“ Darüber hinaus will die Oldenburgerin mit ihrer Kandidatur aktiv etwas dafür tun, dass mehr Frauen in der Politik vertreten sind.

Und was wären ihre konkreten Pläne für Rastede? „Ich weiß nicht, ob man es mir abnimmt, wenn ich jetzt schon politische Ziele konkretisiere“, sagt sie, weil sie in den vergangenen Jahren politisch nicht in Rastede aktiv war. Sie verrät jedoch, dass die ärztliche Versorgung eines ihrer Anliegen ist. Im Wahlkampf will sie weitere politische Statements preisgeben.

Anna-Lena Sachs Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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