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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Rat für neues Feuerwehrhaus

17.03.2016

Edewecht /Friedrichsfehn Erst wurde lange diskutiert, dann gab es einen einstimmigen Beschluss: Der Edewechter Gemeinderat hat sich am Dienstagabend in einer bereits von Kommunalwahlkampf gezeichneten Atmosphäre dafür ausgesprochen, dass das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsfehn durch einen Neubau ersetzt wird. Möglichst bis 2017 soll das Projekt verwirklicht werden. Nachgedacht wird auch über einen neuen Standort für die Wehr, wie UWG-Ratsherr Jörg Korte anregte.

Petra Knetemann, Fachbereichsleiterin für Bildung, Bürgerservice und Soziales bei der Gemeinde, hatte ausgeführt, dass bei der Begehung der Feuerwehrunfallkasse im Januar 2015 im Feuerwehrhaus Friedrichsfehn Sicherheitsmängel aufgezeigt wurden, die nur durch umfangreiche bauliche Maßnahmen zu beseitigen seien. Die Verwaltung hatte zu prüfen, ob das 1980 gebaute Gebäude durch einen Neubau ersetzt werden sollte. Eine Sanierung würde rund 1,1 Millionen Euro kosten, ein Neubau rund 1,25 Millionen.

SPD-Fraktionsvorsitzende Freia Taeger und SPD-Ratsherr Dr. Hans Fittje hatten darauf verwiesen, dass man nun dringend handeln müsse. Ein Neubau sollte nicht möglichst, sondern definitiv 2017 umgesetzt werden. Bereits im Oktober 2014 habe die SPD in einem Antrag gefordert, dass die räumliche Situation des Feuerwehrgerätehauses grundsätzlich verbessert werden müsste. Freia Taeger kritisierte, dass eineinhalb Jahre scheinbar wenig passiert sei und man jetzt erst mit der Suche nach Alternativgrundstücken begänne.

Diese Kritik wies die sichtlich genervte Bürgermeisterin Petra Lausch zurück. In den Gremien sei das Thema beraten worden, alle seien sich einig gewesen. Die Verwaltung habe – wie gefordert – eine Sanierung und einen Neubau geprüft. Durch den Korte-Antrag würde nach alternativen Standorten gesucht. Es sei allen bekannt, dass es dazu Gespräche gäbe. SPD-Ratsherr Uwe Hilgen, zugleich Ortsbrandmeister der Friedrichsfehner Wehr, sagte, dass man in der Vergangenheit mehrfach auf die Defizite des Gebäudes hingewiesen habe. Er schließe sich den Ausführungen seiner Fraktionskollegen an, dass nun gehandelt werden müsse.

Kai Bischoff, der zur CDU-Fraktion gehört, verwies darauf, dass Friedrichsfehn stark gewachsen sei, dass die Feuerwehr durch die Jugendfeuerwehr größer geworden sei und dass die Bedingungen für die Feuerwehrleute nirgends so unbefriedigend seien wie in Friedrichsfehn und Osterscheps. Bei beiden Wehren bestehe Handlungsbedarf. Da ein Neubau in Friedrichsfehn kaum teurer als die Sanierung des Gebäudes sei, sei dieser die richtige Lösung.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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